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Mit ‘Kultur’ getaggte Beiträge

Woher der Selbsthass?

stuttgart2„Wenn Millionen von Menschenhassern ein Land stürmen, dessen Bewohner zu zwei Dritteln aus Selbsthassern bestehen und wenn die restliche Bevölkerung ihre Sorgen und die Angst, die angestammte Heimat und die im Laufe der Jahrhunderte liebgewonnene Kultur könnten bald verloren gehen, nicht mehr ausdrücken darf.“ So beginnt der libanesisch-stämmige deutsche Regisseur Imad Karim einen Aufruf auf seiner unlängst gesperrten Facebook-Seite. Er spricht hier beiläufig den Selbsthass der Europäer an, ein Phänomen, das kaum erörtert wird, obwohl es, davon bin ich überzeugt, der Schlüssel zu der desaströsen Politik der etablierten Parteien ist, die vor unseren Augen unser Land ruiniert. Ich habe ihm eine Videobotschaft gewidmet, um den Gedanken einem größeren Auditorium nahe zu bringen. Er verdient es, vertieft zu werden.  Weiterlesen

„Jeder, der hier lebt“ – Angela Merkel und ihr Volk.

img_6103-1aAlso sprach Angela Merkel: „Das Volk ist jeder, der in diesem Land lebt.“ Dieser Satz bewegt die Gemüter. Während die einen in ihm den ultimativen Beweis der antideutschen Gesinnung der Bundeskanzlerin sehen, freuen sich die anderen, dass sie „einige Damen und Herren gut aus der Reserve gelockt“ hat („Welt am Sonntag“-Chefredakteur Peter Huth) oder bemühen sich darauf hinzuweisen, „dass sie nicht im staatsrechtlichen Sinn formuliert hat“ (ex-CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz).

Wie ist der staatsrechtliche Befund und in welchem nicht-staatsrechtlichem Sinne hat Merkel formuliert? Das Staatsrecht ist einfach. Die Grundnorm der Demokratie ist im Artikel 20 Absatz 2 des Grundgesetzes, der dem Artikel 1 der Weimarer Reichsverfassung entspricht, festgehalten: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“. Wer zum Volk gehört, ist eindeutig: die deutschen Staatsangehörigen. Weiterlesen

Brexit: Die Rückkehr der Ideen in die Politik.

2d7c08db-9d87-43ce-921f-513acca86f7e-2060x1236Seit am Donnerstag das Volk des Vereinigten Königreiches per Referendum seinen Austritt aus der EU beschloss, sollte jedem klar sein, dass Europa vor grundlegenden Veränderungen steht.

Die Briten haben eine Entscheidung getroffen, die ökonomisch mutig ist, um es höflich auszudrücken. Sie haben sich für Risiko entschieden. Das ist bemerkenswert, basiert doch die europäische Politik spätestens seit den 1980er Jahren auf dem Versprechen von Wohlstand und Sicherheit. Sie legitimiert sich nicht intellektuell, sondern materiell, und besänftigt fordernde Gruppen mit großzügigen Zuwendungen. Diese Politik vermeidet jeden Konflikt, in dem sie Frieden kauft. Sie scheint an ihr Ende gekommen zu sein. Weiterlesen

PEGIDA – Schande oder Chance?

IMG_5992Seit Wochen demonstrieren in Dresden jeden Montag Tausende Menschen für – ja, für was eigentlich? Auf die Frage eines MDR-Reporters nach den Kernanliegen antwortete ein Verantwortlicher durch einen Verweis auf den Namen der Demonstrationen: Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes, kurz: PEGIDA. Was verbirgt sich hinter diesen Forderungen, wie gefährlich sind sie?

Ich bin am 15. Dezember gemeinsam mit dem WELT-Reporter Matthias Matussek auf die Demonstration gegangen, um mir ein eigenes Bild machen zu können. Die Teilnehmerzahl hatte sich binnen einer Woche von 10.000 auf 15.000 erhöht. Mehr hatten die teilweise hysterischen Kommentare aus Politik und Medien nicht bewirkt. Was mir auffiel war, dass die Demonstranten eine große Entschlossenheit und auch Wut hatten, dabei aber immer sehr ruhig und diszipliniert blieben. Sprach man mit ihnen, Weiterlesen

Urban heißt nicht links!

New+York

Mitte Oktober traf ich in New York Jeff Ballabon, einen renommierten Republikaner. Wir unterhielten uns über die anstehende Präsidentenwahl und den Nahost-Konflikt. Wir waren uns einig, dass wenn Jerusalem fällt, die islamische Welle auf Europa übergreifen würde und Europa zu weich, wankelmütig und wertevergessen ist, um sich in einem solchen Fall verteidigen zu können. Er erzählte mir, dass er vor einiger Zeit einem Freund, der in der Synode der Episkopalkirche, dem amerikanischen Zweig der Anglikaner, aktiv ist, vorhergesagt hatte: „Wenn Ihr die Homoehe anfangt zu segnen, werdet Ihr auch in spätestens fünf Jahren im Nahostkonflikt die Seiten wechseln.“ Tatsächlich habe es nach der Aufgabe des biblischen Eheverständnisses anderthalb Jahre gedauert, bis die Episkopalkirche ihre Unterstützung für Israel aufgab. Dinge gehören zusammen. Werte sind nichts Beliebiges, Austauschbares.

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