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Mit ‘Islam’ getaggte Beiträge

Terror – Fakten, Ursachen, Aussichten.

ISIS_Kinder_3_625Mit dem Axtangriff im Regionalexpress nach Würzburg am 18. Juli ist der islamistische Terror in Deutschland angekommen. Fünfundzwanzig Menschen wurden teils lebensgefährlich verletzt. Der Angriff von Würzburg reiht sich ein in das Massaker in Orlando am 12. Juni, bei dem 49 Menschen starben, und in Nizza am 14. Juli mit 84 Toten. Keine zwei Tage nach dem Würzburger Anschlag stach ein Marokkaner in Südfrankreich mit einem Messer auf eine Mutter und ihre zwei Töchter ein und verletzte eine der beiden lebensgefährlich. Die Anschläge von Paris und Brüssel sind noch in Erinnerung. Was müssen wir über diesen Terror wissen, worauf können wir uns gefasst machen, und womit hat das alles etwas zu tun?

Bei allen Anschlägen handelten die Terroristen aus einem religiösen, islamischen Motiv heraus. Der Ruf „Allahu Akbar“ – Allah ist groß – gehört zu den Angriffen dazu. Die Täter rühmen sich immer ihrer Beziehung zu der Terrororganisation „Islamischer Staat“. Und, natürlich, es handelt sich bei den Tätern immer um Muslime. Weiterlesen

Warum Fakten stören – Beobachtungen in der Zuwanderungsdebatte.

Konzert-Besucher-bei-Rock-im-Sektor-2015Eine der bemerkenswerten Facetten der deutschen Zuwanderungsdebatte ist, dass Fakten nicht zur Kenntnis genommen werden. Seit fast einem Jahr bemühe ich mich, die Diskussion durch das Benennen von Tatsachen, den Verweis auf Statistiken und empirische Erfahrungen anderer Länder und anderer Zeiten zu versachlichen. Obwohl sich meine Prognosen fast alle bestätigt haben – einige waren zu positiv – ändert sich an den Überzeugungen derjenigen, die in der gegenwärtigen Masseneinwanderung eine „riesige Chance“, ein „Geschenk“ oder eine „Bereicherung“ sehen, nicht das Geringste. Kein sexueller Übergriff, keine Kostenschätzung, keine Terrorwarnung vermag den Eifer zu bremsen, mit dem die meinungsbildenden Eliten in Politik und Medien die Masseneinwanderung befördern und begrüßen. Wieso das? Weiterlesen

Unterwerfung – von Köln zum bitteren Ende.

koeln-hauptbahnhof-100_v-TeaserAufmacher.jpgIn der Silvesternacht rotteten sich am Kölner Hauptbahnhof nach Polizeiangaben bis zu 1.000 Männer zusammen und griffen in Gruppen Frauen an, belästigten, begrapschten und beraubten sie. Ähnliches geschah in Stuttgart, Bielefeld und Hamburg. In ganz Deutschland häufen sich die Überfall-Vergewaltigungen. Beispielsweise gab es im Monat Oktober in Magdeburg drei Fälle dieses bis 2015 nahezu unbekannten Verbrechens. Deutschlandweite Statistiken fehlen. Täter dieser Übergriffe sind durchweg junge, muslimische Männer.

Nachdem die Leitmedien fünf Tage brauchten, die Kölner Taten überhaupt zu kommunizieren, geben sich Politik und Polizei nun „schockiert“ (CDU-Vize Julia Klöckner) und „erschüttert“ (Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers). Was soll das? „Schockiert“ und „erschüttert“ kann man nur über etwas Überraschendes, Unvorhergesehenes sein. Genau das sind diese Sexattacken aber gerade nicht. Weiterlesen

PEGIDA – Schande oder Chance?

IMG_5992Seit Wochen demonstrieren in Dresden jeden Montag Tausende Menschen für – ja, für was eigentlich? Auf die Frage eines MDR-Reporters nach den Kernanliegen antwortete ein Verantwortlicher durch einen Verweis auf den Namen der Demonstrationen: Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes, kurz: PEGIDA. Was verbirgt sich hinter diesen Forderungen, wie gefährlich sind sie?

Ich bin am 15. Dezember gemeinsam mit dem WELT-Reporter Matthias Matussek auf die Demonstration gegangen, um mir ein eigenes Bild machen zu können. Die Teilnehmerzahl hatte sich binnen einer Woche von 10.000 auf 15.000 erhöht. Mehr hatten die teilweise hysterischen Kommentare aus Politik und Medien nicht bewirkt. Was mir auffiel war, dass die Demonstranten eine große Entschlossenheit und auch Wut hatten, dabei aber immer sehr ruhig und diszipliniert blieben. Sprach man mit ihnen, Weiterlesen

Krass, der Grass

Ich konnte Günter Grass noch nie leiden. Nicht, weil seine Werke nur mittelmäßig sind; viele Schriftsteller sind mittelmäßig und man kann sie dennoch mit Gewinn lesen. Sondern wegen dieses penetranten Gutmenschentums, dieser Kombination aus viel Meinung bei wenig Ahnung und völliger Humorlosigkeit. Diese fatale Mischung führt regelmäßig zu haarsträubenden bis abstoßenden Äußerungen, etwa als er im Februar 1990 allen Ernstes behauptete, „wegen Auschwitz“ dürfe es keine Wiedervereinigung geben. Rudolf Augstein entgegnete damals, was Grass betreibe sei keine Politik, sondern Religion. Wahrscheinlich ist es schlichter: Er verarbeitet seine SS-Vergangenheit.

Dass Grass moralisch nichts zu bieten hat, liegt weder daran, dass er als 17jähriger ein Nazi war, noch, dass er es verschwieg – das Problem ist, dass er andere wegen teils harmloserer Verfehlungen an den Pranger stellte. So pöbelte er 1984 den Bundeskanzler Kohl an, weil dieser mit dem US-Präsidenten Reagan einen Soldatenfriedhof besuchte, auf dem auch 40 SS-Gefallene lagen, junge Männer wie Grass einer gewesen war. Soviel Widerlichkeit ist selten.

Nun hat Grass ein Gedicht über Israel geschrieben, das sich nicht reimt, und wird von Feuilleton und Politikteil verrissen. Ich habe kein Mitleid.

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