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Warum Fakten stören – Beobachtungen in der Zuwanderungsdebatte.

Konzert-Besucher-bei-Rock-im-Sektor-2015Eine der bemerkenswerten Facetten der deutschen Zuwanderungsdebatte ist, dass Fakten nicht zur Kenntnis genommen werden. Seit fast einem Jahr bemühe ich mich, die Diskussion durch das Benennen von Tatsachen, den Verweis auf Statistiken und empirische Erfahrungen anderer Länder und anderer Zeiten zu versachlichen. Obwohl sich meine Prognosen fast alle bestätigt haben – einige waren zu positiv – ändert sich an den Überzeugungen derjenigen, die in der gegenwärtigen Masseneinwanderung eine „riesige Chance“, ein „Geschenk“ oder eine „Bereicherung“ sehen, nicht das Geringste. Kein sexueller Übergriff, keine Kostenschätzung, keine Terrorwarnung vermag den Eifer zu bremsen, mit dem die meinungsbildenden Eliten in Politik und Medien die Masseneinwanderung befördern und begrüßen. Wieso das?

Die Willkommensbegeisterung geht typischerweise mit einer Ablehnung des spezifisch Deutschen und Europäischen einher. „Es gibt keinen guten Patriotismus“ tönte etwa der sächsische Grünen-Chef Jürgen Kasek[i]. Die ebenfalls grüne Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth lief bei einer Demonstration mit, auf der „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“ skandiert wurde[ii]. Die deutsche Fußballnationalmannschaft wurde postnational in „Die Mannschaft“ unbenannt, gleichwohl rufen Linksradikale dazu auf, Fanartikel zu zerstören[iii]. Selbstverständlich sind alle, die so wenig von Deutschland halten, große Befürworter unbegrenzter und unkontrollierter Zuwanderung.

Politisch Rechte erklären diesen Hass Deutscher gegen Deutschland mit einer angeblichen Instrumentalisierung der NS-Verbrechen. Den Deutschen werde durch die Erinnerungskultur ein permanent schlechtes Gewissen eingeredet. Dieser im rechten Jargon „Schuldkult“ genannte Mechanismus erzeuge dann eine Ablehnung der eigenen nationalen Identität, weshalb eine weniger intensive Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus gefordert wird. Damit ist der reziproke Vorwurf der NS-Verharmlosung vorprogrammiert und der „Kampf gegen rechts“ begründet.

Wäre die rechte Analyse richtig, dann dürfte es das Phänomen des kulturellen Selbsthasses nur in Deutschland geben. Tatsächlich ist es aber ein in ganz Westeuropa und teilweise auch in den USA existentes Phänomen. Im englischen Rotherham etwa schauten die Behörden über Jahre weg, als muslimisch-pakistanische Einwanderergangs tausende minderjährige Engländerinnen sexuell missbrauchten – aus Angst davor, als „politisch inkorrekt“ zu gelten[iv]. Nicht anders ist die Lage in Frankreich, wo es aber immerhin noch Intellektuelle gibt, die über das Phänomen publizieren, dass vor lauter Begeisterung über die eingewanderten fremden Kulturen die europäischen Werte zerstört werden, und den „Rassismus der Anti-Rassisten“ kritisieren[v]. In den USA stellt es sich etwas anders dar, dort wird der Wert des Patriotismus nicht in Frage gestellt. Der kollektive Selbsthass wird über die Rassendebatte ausgelebt. Aktuelles Beispiel sind weiße Studenten an der Elite-Universität Yale, die sich weigern, Werke von William Shakespeare zu lesen: weil er ein weißer Mann gewesen ist[vi]. Diese Groteske ist nur ein aktuelles Beispiel für den Trend, dass weiße, männliche Akademiker alles tun, sich selbst zu erniedrigen. Der akademische Fachbegriff dafür heißt „critical whiteness“ und bedeutet, dass jeder Weiße in seinen Meinungsäußerungen die Problematik seiner eigenen Rassenzugehörigkeit – die in den USA in jedem Fragebogen erfasst wird – mit berücksichtigen muss[vii]. Die Inflation des Rassismusbegriffes in Deutschland, wo „Rasse“ keinerlei praktische Bedeutung hat, kommt einfach aus der kritiklosen Übernahme dieses amerikanischen Spleens.

Hass auf die eigene kollektive Identität als Europäer, Weißer, Mann, als Angehöriger der eigenen Nation ist also keineswegs etwas spezifisch Deutsches. Hierzulande wird es nur extrem ausgelebt. Der wahrscheinlich größte noch lebende Denker der westlichen Welt, Joseph Ratzinger, benannte schon 2005 den „merkwürdigen und nur als pathologisch zu bezeichnenden Selbsthass des Abendlandes, das sich selbst nicht mehr mag, von seiner eigenen Geschichte nur noch das Grausame und Zerstörerische sieht, das Große und Reine aber nicht mehr wahrzunehmen vermag[viii]. In der Flüchtlingsdebatte wird diese Psychose aus dem Elfenbeinturm plötzlich zur realen Gefahr. Denn nun sehen all jene, die ihre eigene Identität verachten, die Chance, durch die Massenimmigration das, was sie so ablehnen, grundlegend zu verändern. Die Migranten werden zu „edlen Wilden“, die es den von der eigenen eingebildeten geistig-moralischen Überlegenheit berauschten „Gutmenschen“ ermöglichen, der homogenen Gesellschaft ihrer weißen, europäischen und traditionellen Mitbürger zu entkommen.

Es geht deshalb bei der gegenwärtigen Massenzuwanderung nicht um die Sanierung der Sozialsysteme oder gar um Hilfe für Menschen in Not; es geht um den Wahn westlicher Linksintellektueller, die europäischen Gesellschaften umzukrempeln, sie „bunter“, „internationaler“, „spannender“ zu machen.

Bemerkenswert daran ist zunächst die Offenheit, mit der dieser letztlich asoziale Plan kommuniziert wird. Im MDR Figaro etwa wurde dem Intendanten des Anhaltischen Theaters Dessau zum Ende eines Interviews, das eher ein Stichwortgeben war, die Frage gestellt, was er sich für die mitteldeutsche Region in Zukunft wünscht. Die Antwort: „Dass es internationaler wird.“[ix] „Internationaler“ heißt weniger typisch, weniger von dem, was diese geschichtlich und kulturell so reiche Region geprägt und mit dem sie die Welt bereichert hat. „Internationaler“ heißt, dass das, was ist, schlecht – miefig, piefig, provinziell – ist und deshalb durch etwas von außen ersetzt werden muss. Und genauso funktioniert die Zuwanderungsdebatte. Die bestehende Gesellschaft muss „internationaler“ werden; nicht, weil es dazu einen sachlichen Grund gäbe, sondern weil ihre Eliten das wollen; Eliten, die fast durchweg selbst keinerlei Auslandserfahrung haben, die ihr ganzes Leben im öffentlichen Dienst verbracht haben und die in Denken, Habitus und Auftreten miefig, piefig und provinziell sind.

Und zumindest außerhalb Deutschlands wird das genau erkannt. So wurde der bulgarische Philosoph Iwan Krastew im FAZ-Interview gefragt, ob die Willkommensbegeisterung des deutschen juste milieu ebenso groß gewesen wäre, wenn 2015 statt einer Million muslimischer Männer eine Million ukrainischer Bürgerkriegsflüchtlinge nach Deutschland gekommen wären. Krastew: „Natürlich wäre es viel einfacher, eine Million Russen oder Ukrainer in Deutschland zu integrieren, und viele würden wohl der Aussage zustimmen, dass es besser ist, eine Million orthodoxe Christen ins Land zu nehmen als eine Millionen Muslime. Aber ich glaube, dass eine solche Entwicklung niemals dieselbe Welle der Solidarität hervorgebracht hätte. Mit den Muslimen kann man Mitgefühl zeigen, gerade weil sie anders sind als wir – und auf diese Weise moralische Überlegenheit demonstrieren.[x].

„Moralische Überlegenheit demonstrieren“ – darum geht es, ebenso um eine Veränderung eines Landes, das man von der Warte dieser eigenen Überlegenheit als unmoralisch, unvollkommen und unwichtig ansieht. Und deshalb ist es müßig, mit Fakten zu argumentieren. Denn für das Wahnprojekt eines „bunten“, „internationalen“, „spannenden“ Deutschland ist kein Preis zu hoch, keine Anstrengung zu groß und kein Argument zu dünn.

Wer auf die Welle an sexueller Gewalt durch die Zuwanderung von Männern aus dem Nahen Osten hinweist, ist wahlweise „xenophob“ oder wird belehrt, dass es bedauerliche Einzelfälle seien, aber die große Mehrheit der Frauen nicht betroffen ist. Wenn aber ein weißer alter Mann wie Rainer Brüderle einer jungen Frau an einer Bar ein schlüpfriges Kompliment macht, gibt es einen #Aufschrei. Wenn in Bonn-Bad Godesberg ein 17jähriger von Migranten totgeprügelt wird, gibt es keinerlei öffentliche Reaktionen, während drei Sachsen, die einen Iraker aus einem Supermarkt zerren, in dem er mit zwei Weinflaschen eine Verkäuferin bedrohte, zur Bedrohung der Rechtsordnung erklärt werden. Wenn ein Marokkaner, der sich als Syrer ausgibt, mit Schnaps auf der Matratze ein Flüchtlingsheim mit 150 Insassen anzündet und 10 Millionen Euro Schaden anrichtet, weil er im Ramadan keinen Schokopudding bekommen hat, ermittelt die Staatsanwaltschaft nicht wegen versuchten Mordes. Das tut sie erst, wenn Rechtsextreme zwei Brandsätze werfen, die 300 Euro Schaden anrichten[xi].

Jeder eingewanderte Schläger, Räuber und Grapscher kann sich des Verständnisses von Richtern, Journalisten und Sozialarbeitern sicher sein; er hat in deren Augen vielleicht etwas überreagiert, was aber angesichts irgendeines Traumas immer verständlich ist. Entscheidend ist, dass er durch seine bloße Existenz am guten Projekt mitwirkt, unser Land zur Unkenntlichkeit zu verändern. Der „Bio-Deutsche“, dem das nicht passt und der seinerseits jedes Maß verliert und gewalttätig wird, braucht auf Gnade hingegen nicht zu hoffen.

Aus Dänemark ist bekannt, dass 100.000 Zuwanderer der Kategorie, die nun Deutschland bereichern, etwa 2 Milliarden Euro kosten; jedes Jahr, versteht sich. Macht bei einer Million Migranten 20 Milliarden Euro. Ein „Unbegleiteter Minderjähriger Flüchtling“ kostet pro Monat etwa 5000 Euro, das ist mehr als zwei durchschnittliche Rentnerehepaare an Rente erhalten, die dafür ein Leben lang in die Rentenkasse eingezahlt haben. Über Jahre wurde erklärt, dass für Steuersenkungen, einen besseren Betreuungsschlüssel in Kitas oder mehr Polizei kein Geld vorhanden sei. Es ist absehbar, dass die Kosten für die überwiegend nicht in den Arbeitsmarkt integrierbaren Migranten in Bälde den Etat für Forschung und Bildung übersteigen werden. Diese dauerhafte enorme zusätzliche Finanzbelastung schwächt die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands nachhaltig. Integrationskosten zu problematisieren gilt gleichwohl als unfein, eben weil es nicht auf Fakten ankommt.

Alexander Solschenizyn beschreibt im „Archipel Gulag“, wie mitgefangene Kommunisten, teils nach schwerer Folter, von Mangelernährung, Kälte und Zwangsarbeit gezeichnet, glühend den Genossen Stalin verehrten. Viktor Klemperer beschreibt in der „Lingua Tertii Imperii“, wie ihm auf der Flucht am 19. April 1945 ein deutscher Landser versicherte, dass der Endsieg des Dritten Reiches bevorstehe, obwohl im Nachbardorf schon die Amerikaner standen. Eine Ideologie, die es schafft, dass sich ihre Anhänger moralisch im Recht fühlen, ist stärker als Fakten.

Es ist deshalb unwahrscheinlich, dass die absehbaren Probleme – von weiteren sexuellen Übergriffen über zunehmenden Islamismus bis zu explodierenden Kosten – auch nur einen einzigen Refugee-Welcome-Gläubigen überzeugen. Die Hoffnung sind die Opportunisten; jene, die frei von Überzeugungen ihr Fähnlein in den Wind hängen. Und davon gibt es in Politik und Medien genügend. Wenn die Wahlkreise verloren gehen, die Auflage einbricht und die Stellen gekürzt werden, wachen sie auf. Die Wende in der desaströsen Einwanderungspolitik kann nur durch Wahlentscheidungen und Konsumverhalten erreicht werden, aber nicht durch durch Fakten und Argumente.

[i] http://www.lvz.de/Mitteldeutschland/News/Gruene-Es-gibt-keinen-guten-Patriotismus

[ii] https://www.bayernkurier.de/inland/8411-claudia-roth-auf-abwegen

[iii] https://linksunten.indymedia.org/de/node/180328

[iv] http://www.welt.de/vermischtes/article155191504/Muslimgangs-missbrauchen-weisse-englische-Maedchen.html

[v] https://de.wikipedia.org/wiki/Pascal_Bruckner

[vi] https://www.theguardian.com/books/2016/jun/01/yale-english-students-call-for-end-of-focus-on-white-male-writers

[vii] https://de.wikipedia.org/wiki/Weißsein

[viii] Ratzinger, Joseph: Europas Identität. Seine Geistigen Grundlagen heute und morgen. In: Werte in Zeiten des Umbruchs. Freiburg 2005, S. 88.

[ix] http://www.mdr.de/kultur/podcast/trifft/audio-3696.html

[x] http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/iwan-krastew-und-oliver-jens-schmitt-zu-osteuropa-14250809-p3.html

[xi] http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-05/sachsen-brandanschlag-fluechtlingsunterkunft-zwickau-ermittlung-mordverdacht

  1. Hat dies auf Islamnixgut rebloggt.

    13. Juni 2016
  2. Matthias Kuntze #

    Man könnte das allerdings auch etwas vulgärer und für viele linke Meinungsträger und ihre Mitläufer sehr viel zutreffender durchdenken, siehe mein folgender Text i.S. „Gina-Lisa“. Gerne können Sie das eine oder andere daraus für Ihre klugen Beiträge als Anregung verstehen und entsprechend verwursten …

    Ertappt. Vielleicht das eindeutigste Beispiel für die Verlogenheit linksliberaler Politiker aus der letzten Zeit. Ich will das erklären.

    Vorab zum Verständnis: Eine als recht lebenslustig bekannte „Gina-Lisa“ (die heisst wirklich so) wurde ganz offensichtlich unter Drogen gesetzt, trotz klar vernehmbarer Aufforderung aufzuhören vergewaltigt und das Video der ganzen geschmacklosen Darbietung von den zwei Tätern an verschiedene Porno-Websites vertickt – übrigens gleich am nächsten Tag. Wozu ist man auch vorbestraft und kennt sich offensichtlich in der Szene aus. Prinzipiel immerhin also ein gelungener Einstieg in ein neues Geschäftsmodel.

    Hoch auffällig an der Geschichte ist zumindest für mich, dass keine Grünen-Kathrin Eckardt-BlaBlubb gerade die Gina-Lisa geschenkt haben möchte, kein Anton Hofreiter und kein Cem-Alibi-Türke und noch nicht einmal eine stellvertretende Bundestagspräsidentin, die nicht topbare unglaubliche Fernseh-Debatten-Bombe Claudia Roth für die Gina-Lisa Partei ergreift und überhaupt landauf landab völliges Schweigen bei den bekannten Politdarstellern und sonstigen Lautsprechern herrscht, die ja sonst wie auf Pfiff sich ungefragt zu Wort melden und gerne auf Abruf hehre Vorträge über Anstand, Moral und Selbstbestimmung z.B. der muslimischen Frau zu führen wissen, kaum darf ein Türken-Mädchen nur noch im „Burkini“ ins Schwimmbad weil es deren Vater so will oder ihr die eigenen Brüder sonst Prügel angedroht haben.

    Warum sich niemand für die Gina-Lisa einsetzt? Nun, ganz einfach deshalb, weil die besagte Gina-Lisa als Person der Yellowpress und ihrem bekannt exzessivem Lebensstil halt so gar nicht zur Pflege der eigenen Öffentlichkeitsarbeit und den propagierten moralischen Idealen und dem selbstgefälligem Vorspielen innerlicher Beteiligung für restlos alle Armen und Leidgeplagten aller Kontinente dieser Welt passt, und sollte es sich um Einwanderer handeln die so um die 4.000 km Anreise finanzieren können, den Pass an der Grenze wegwerfen, behaupten mittellos zu sein und um Vollverpflegung bitten, auch wenn ihnen die eigenen religiösen Moralvorstellungen ja eigentlich eine Einreise gerade in den Sündenpfuhl Europa nur verbieten können. Schlechte Lüge, gaaanz schlechte Lüge und ertappt sage ich da nur. Sollten sich die jeweilig aktuellen Objekte der eigenen Public Relations-Maßnahme aber gerade auf dem Weg nach Europa befinden hat man eine gute Chance im Fernsehen auftreten zu können …

    Aber kommt wohl so eine lebenslustige Tanzmaus wie die Gina-Lisa mit ihrer Vergewaltigung in die 20 Uhr-Nachrichten? Na? Weiste nicht? Also jetzt mal ganz ehrlich, die Gina-Lisa kommt nicht in die Nachrichten und wird nie ein Punkt auf der Tagesordnung im Bundestag werden und würde sie hundert mal vergewaltigt und bloßgestellt werden und genau deshalb kräht auch keine andere dieser unsolidarischen Hennen danach.

    Weil alle linksliberalen selbstverliebten Wichtigtuer nur am besagten werbewirksamen Auftritt zwecks optimaler Selbstvermarktung interessiert sind und selber überhaupt gar keine standfesten moralischen Leitlinien besitzen, hat die Gina-Lisa halt Pech gehabt. Öffentlichkeitswirksame hochtrabende Themen wie Gender-Dingens und Selbstbestimmung der Frau und Vorstandsquote für Frauen, ja, immer gerne, dagegen die sehr, sehr real und auf unappetitliche Weise betroffene Gina-Lisa dagegen leider … nein.

    13. Juni 2016
  3. Besser als ESC und EM zusammen:-)

    Floh-Alarm im Jobcenter!

    Katastrophen-Alarm im Jobcenter ausgerufen
    https://aufgewachter.wordpress.com/2016/06/08/katastrophen-alarm-im-jobcenter-ausgerufen/

    13. Juni 2016
  4. Axel #

    Hup, noch keine Kommentare? Liegt vielleicht an der Länge; am Inhalt kann es nicht liegen.
    Eine kondensierte Analyse. Eine der besten und umfassendsten zum Thema.

    Sie haben recht; wir brauchen nicht auf die „Gläubigen“ zu hoffen. Sie sind so hirngewaschen, daß sie selbst nach einer Vergewaltigung bei ihrem Dogmas bleiben (siehe die Solid-Chefin).
    Wir MÜSSEN auf die Mitläufer, Schweigespiralen-Dreher und Opportunisten hoffen.

    Ein Kollege sagte, die Linksideologen, meist wohlhabende Bildungsbürger, schwimmen wie der Korken auf dem Wasser – immer oben. Egal, was im Wasser so drin ist. Daher köpnnen wir nur beten, daß die Steuerbelastung möglichst schnell steigt und die „Korken“ möglichst schnell absinken. Die meisten von ihnen werden sich dann sorgen, wie das Wasser ausieht und Änderungen verlangen.

    13. Juni 2016
  5. P. Fischer #

    Wie kann man so viel unsinnigen Stuss aneinanderreihen! Tatsächlich sind schon diese wenigen Worte zu schade…

    Sie sind eine männliche Mini-Beatrix von Storch und – ich hätte Sie nach diesem Text in der AfD verortet.

    Eine dringende Bitte für künftiges seitenlanges Polemisieren (…. die kein Gehör finden wird): Lassen Sie doch die völlig aus dem jeweiligen Zusammenhang gerissenen Zitate außen vor!! Das ist fast schon „dummdreist“ zu nennen, wie Sie hierdurch Ihren konzeptlosen Text aufzuwerten versuchen!

    Joseph Ratzinger hat sehr viel über christliche Nächstenliebe geschrieben: lesen Sie doch dort einmal nach. Wobei – ich befürchte, Sie verstehen kein Wort davon, weder intellektuell noch emotional.

    14. Juni 2016
    • Polemik statt Argumente. Ich lasse Ihren Kommentar stehen, weil er sich selbst widerlegt.

      27. Juni 2016
  6. Astrid Salles Kolb #

    Hier schildert ein deutscher Student, der Flüchtlingen half – etwas langatmig – einen Desillusionierungsprozess. Seine Denkprozesse und Vorstellungen genauso wie die der beschriebenen syrischen Flüchtlinge, haben mich ungeduldig u. in einem Gefühl der Entwurzelung zurückgelassen.

    15. Juni 2016
  7. Hans #

    Einer der besten Artikel, den ich in der ganzen Debatte bislang gelesen habe. Aber auch eine Bestätigung meiner Meinung und Erfahrung: Es hat keinen Sinn darüber zu diskutieren und zu versuchen, Leute in Ihrer vorgefertigten Meinung zu bekehren. Wenn ich etwas sage, dann nur noch mit Fakten. Z.B. empfehle ich jedem, der der Meinung ist, die Grenzen sind so gut wie dicht und es kommt keiner mehr, einfach sich mal die offiziellen Statitistiken des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) anzuschauen. Dann wird er feststellen, daß wir bis Ende Mai 2016 sagenhafte 320.000 neue Asylanträge haben, über 130 % mehr als im Vorjahr.

    Und diese Zahlen kann oder könnte jeder interessierte Mensch nachlesen und sie stammen nicht von einer Partei sondern von einer deutschen Bundesbehörde. Trotzdem wird weiter behauptet es kommen keine Migranten mehr.

    Für mich ist diese Verhalten von Politikern, Medien und meinen Landsleuten unerträglich geworden. Ja offen gesagt, ich kann es nicht mehr aushalten. Für mich ist diese Massenmanipulation zig mal schimmer als die Einwanderung an sich. Die Massen werden erst aufwachen, wenn es längst zu spät ist.

    Daher ist unsere Auswanderung in vollem Gange, wir hoffen in 1-2 Monaten Deutschland verlassen zu können. Es gibt nicht mehr viel, daß mich mit dem Land verbindet, in dem ich aufgewachsen bin.

    Ich hatte meinen Großvater mal gefragt, wie es denn möglich war, daß die Nazis so an Macht zulegen konnten, daß all die Grausamkeiten entstehen konnten, daß alle Leute zugesehen haben. Er konnte es mir nicht erklären.

    Heute ist er längst gestorben, aber die aktuelle Entwicklung hat mir meine Frage erklärt. Wie ist es möglich, daß so viele Menschen dagegen sind und es trotzdem durchgeführt wir und. alle wieder nur zuschauen. Dies kann man nun live und in Farbe jeden Tag selbst beobachten – sofern man in der Lage ist, die Sache mit Abstand zu sehen und für sich selbst zu denken. Dann sieht man entsetzt auf die Manipulierten und Manipulierer und kann nur noch den Kopf schütteln und nach dem 100ten Versuch, aufzuklären und die Leute zu eigenem Denken anzuregen gibt man auf……

    18. Juni 2016
  8. Carla Bitterfeld #

    Meine Ergänzungen zu diesem, im Kern sehr treffenden Artikel:
    1. die europäischen Länder eifern in ihrer mulitikulturellen-multiethnischen Öffnung jenen Staaten nach, deren Existenz durch eine Zuwanderung überhaupt erst möglich geworden ist. Ob das unselektierte, auf Quantität ausgerichtete Immigrationsmodell für kulturell und geschichtlich gewachsene Völker und Länder zukunftsfähig ist, wage ich zu bezweifeln. Selbst die klassischen Einwanderungsstaaten haben im Laufe ihrer geschichtlichen Entwicklung erkennen müssen, dass sie die Einwanderung begrenzen und an Bedingungen knüpfen müssen.
    2. Mir ist kein multiethnisches Land bekannt, in dem es nicht immer wieder zu ethnisch-kulturell bedingten Unruhen oder starken, ethnisch-kulturell bedingten politischen Differenzen kommt.
    3. Linksintellektuelle setzen sich seltsamerweise für die Kurden und einen eigenständigen Kurdenstaat ein. Warum? Gibt es für die Kurden einen guten Nationalismus? Existiert da plötzlich „eine ethnisch-kulturelle Gemeinsamkeit“, das also, was man den Deutschen abspricht?
    4. Das Antideutsche-Gedankengut ist ein Grundpfeiler der linksextremistischen, anarchistischen/staatsfeindlichen Gruppierungen und in höchstem Maße gefährlich. Es geht fast immer mit Rassismus gegenüber Deutschen, oft auch gegenüber Weißen allgemein einher.
    5. Die DDR wird in zeitgenössischen Geschichtsbüchern oft als sozialistisches Experiment deklariert. Das, was wir heute erleben, ist wieder ein Experiment, aber ein noch viel drastischeres.

    21. Juli 2016
  9. Julia aus NRW #

    Hallo Herr Krah,

    ich bin gerade erst auf Ihren Beitrag gestoßen und habe diesen sehr aufmerksam gelesen. Auch wenn ich Ihnen bei einigen Punkten bzgl. Medienrealität zustimme, finde ich, dass Sie die von Ihnen sezierte Gruppe der „Welcome-Klatscher“ zu generalistisch darstellen und – trotz Ankündigungen – kaum mit Fakten unterlegen (abgesehen von ein paar zusammen geschusterten Zitaten).

    Sie machen damit im Endeffekt genau das, was sie den von Ihnen kritisierten Menschen unterstellen – sie verallgemeinern. Ich nehme an, Sie tun das in allererster Linie, um Ihrem Artikel mehr Würze zu geben – und vielleicht auch dem politischen Diskurs mehr Gegengewicht.

    Ich persönlich finde es richtig, eine gewisse Zahl an Flüchtlingen, die in ihren bürgerkriegszerrütteten Heimatländern – pardon – krepieren, aufzunehmen. Weil ich denke, dass es unsere humanistische Pflicht ist. Und ja, ich bin bereit, ein Teil meiner Steuern dafür herzugeben. Und nein, ich finde ein „Verteilungsschlüssel in Kitas“ ist kein adäquates Gegengewicht gegen diese Pflicht. Das heißt nicht, dass straffällige Flüchtlinge anders behandelt werden dürfen als Einheimische oder das man kulturellen Veränderungen nicht auch kritisch gegenüber stehen sollte und darüber diskutieren muss (siehe Vollverschleierung).

    Bin ich jetzt also in Ihrem Weltbild auch so ein hohler „Welcome-Klatscher“?

    Beste Grüße aus NRW
    Julia

    21. September 2016

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