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Wer ist hier rechts?

IMG_0163Ich wurde 1977 in Sachsen geboren, und wie die Meisten in meiner Generation habe ich mich nach 1990 bemüht, das zu verbergen. Das begann bei der Sprache – als erstes wurde die Kaufhalle zum Supermarkt – und setze sich in Auftreten, Habitus und Stil fort. Ein „Ossi“ wollte ich nicht sein. Vor 10, 15 Jahren habe ich mit Verve die These vertreten, dass es in meiner Altersgruppe keine relevanten Ost-West-Unterschiede mehr gibt, was letztlich bedeuten sollte, dass das spezifisch Ostdeutsche vollständig verschwunden ist.

Manchmal muss man ins Ausland gehen, um mehr über sich und sein Land zu erfahren. Als Stiftungsvorstand in Wien hörte ich oft, dass meine Art der Problemlösung meine Ost-Prägung erkennen ließe; und anders als im Inland war das ein Kompliment. Beim Studium in New York verhalfen mir meine Schulkenntnisse in russischer Sprache, Geschichte und Literatur zu einem einfachen Zugang zu den russischen Kommilitonen und machten mich bei Amerikanern, Engländern und Israelis zu einem gefragten Gesprächspartner zu europäischen Themen. „Ost“ zu sein war plötzlich ein Vorteil.

Aktuell erleben wir die Ost-West-Unterschiede in der politischen Beurteilung. Der Osten, Dresden und Sachsen voran, beurteilt die Masseneinwanderung kritischer und ist Russland gegenüber wohlwollender als der Westen. Diese Differenzen führen nun in den westdeutsch geprägten meinungsbildenden Schichten zu einer Abqualifizierung: Der Osten sei eben zurückgeblieben, ihm fehle die Erfahrung des Westens im Zusammenleben mit Ausländern, man sei autoritätsfixiert. Der SPIEGEL-Reporter Jan Fleischauer fordert gar die „Remissionierung des deutschen Ostens“ im Geiste des westdeutschen Konsens, und auch in meinem Dresdner CDU-Kreisvorstand macht sich bevorzugt eine westdeutsch geprägte Parteifreundin immer große Sorgen um das „Image“ unserer Stadt.

Das Image bei wem? In Prag, Bratislava oder Moskau höre ich über Dresden nur Gutes. Und aus den USA erreichen mich höchstens Fragen, ob man angesichts der ungezügelten Einwanderung noch unbesorgt in Deutschland Urlaub machen könne. Ein Imageproblem hat Dresden zuvörderst bei westdeutschen Funktionseliten und Dresdner Lokalfunktionären, die unbedingt dazu gehören wollen.

Das Meinungsspektrum in Dresden und Sachsen entspricht in etwa demjenigen in den östlichen EU-Staaten. Kein EU-Land folgt Deutschland in seiner Einwanderungspolitik. Auch in den USA, Australien, Russland, Israel oder den Emiraten wäre eine Politik der offenen Grenzen undenkbar. Dass in Budapest, Madrid oder London keine zuwanderungskritischen Demonstrationen stattfinden liegt einfach daran, dass die dortigen Regierungen eine Politik betreiben, wie sie PEGIDA in Dresden fordert. Nicht die Dresdner Zuwanderungsskepsis ist der Sonderfall, sondern die Refugees-Welcome-Begeisterung in München, Köln oder Hamburg.

Aber warum ausgerechnet Dresden und nicht Leipzig, Suhl oder Rostock? Die Antwort gibt Uwe Tellkamp im „Turm“. Er beschreibt ein städtisches Bürgertum, das seine Werte, Überzeugungen und Prinzipien verteidigt, das aus Bildung, Kultur und Tradition seine Identität bezieht. Das daraus erwachsene Selbstbewusstsein hat nach 1990 in Dresden die andernorts in Ostdeutschland erfolgte unkritische Übernahme westdeutscher Wertmaßstäbe verhindert.

Nicht nur das antikommunistische Bürgertum hat an der Dresdner Zuwanderungsskepsis und Russlandfreundlichkeit seinen Anteil; auch das marxistische Erbe führt zu dieser Stimmung. In der DDR waren sich Kommunisten wie Bürgerliche in ihrer positiven Einschätzung der deutschen Kulturgeschichte einig. Die Idee, dass Hegel, Schelling oder Nietzsche Wegbereiter des Nationalsozialismus seien, die Vorstellung, dass die Pflege deutscher Volkslieder faschistoid oder die Vermittlung von Goethe, Hölderlin oder Wagner nationalistisch wären sind genuin westdeutsch. Mehr, Karl Marx hat Nation und Nationalstaat positiv bewertet und würde in der Massenzuwanderung in erster Linie die Schaffung eines Ersatzproletariats sehen. Die derzeitige Politik ist aus marxistischer Perspektive nicht viel mehr als eine bürgerliche Dekadenzerscheinung.

Diese Melange aus Selbstbewusstsein, Bildungsbürgertum und marxistischer Geschichtsphilosophie gibt dem politischen Diskurs in unserer Stadt eine viel größere Tiefe und Bandbreite als in Berlin-Mitte. Das Dresdner Meinungsspektrum ist europäisch, im klassischen Sinn. Das ist nichts, wofür wir uns schämen sollten; im Gegenteil. Nicht wir sind es, die ein Imageproblem haben, es sind die Refugees-Welcome-Rufer, die außerhalb Deutschland erst Unverständnis, nun aber zunehmend Abwehr erzeugen, weil ihre Politik zu einer Gefahr für das Europäische Projekt wird.

Ihren tonangebenden Intellektuellen gefiel die „alte“ Bundesrepublik bis 1989 als „postnationale Demokratie unter demokratischen Nationalstaaten“ – so eine bekannte Formel des Politologen Karl Dietrich Bracher. Mit der Wiedervereinigung wurde sie zum Nationalstaat, und unter dem Stichwort der „Berliner Republik“ begannen die hoffnungsvollen Debatten über die gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Konsequenzen. Gerhard Schröder hat die Chancen, die sich nun boten, konsequent genutzt und eine nationalstaatliche Normalität geschaffen. Die große Koalition hat seit 2005 nicht nur die ökonomischen Reformen Schröders weitgehend zurückgenommen, sie hat auch die geistigen Impulse nicht fortgeführt. Deutschland ist heute intellektuell da, wo Westdeutschland 1989 war.

Diese Verneinung des Nationalen durch die meinungsbildenden Schichten ist aber ein deutscher Sonderweg, den absehbar kein anderes europäisches Land mitgehen wird. Sie führt zu einer Begrenzung des politischen Spektrums mit der Folge, dass das, was in Dresden wie im übrigen Europa als bürgerlich, liberal oder konservativ gilt, als ultrakonservativ, populistisch oder rechts wahrgenommen wird. Nicht Dresden ist der Geisterfahrer, der durch „bunte“ Kampagnen „remissioniert“ werden muss, sondern die Bundesrepublik ist mit ihren Politikvorstellungen mittlerweile international weitgehend isoliert. Deutschland braucht keine politisch korrekte Empörung über die Dresdner und Sachsen, sondern eine mutige, selbstkritische und offene Debatte über sein Selbstverständnis. Hier haben wir aus Dresden einiges beizusteuern. Und besonders diejenigen, die sich selbst für die Buntesten halten, sollten dabei den Blick über die deutschen Grenzen wagen. Nichts ist so deutsch wie „Refugees Welcome“, nichts so europäisch wie das Bekenntnis zur eigenen Kultur, Identität und Tradition und der Wunsch, das zu erhalten.

(Geschrieben für und erstmalig veröffentlicht in der Sächsischen Zeitung am 29. Februar 2016; danke für die Erlaubnis zur Veröffentlichung auf diesem Blog.)

  1. Roland Schubert #

    Endlich mal eine nachvollziehbare und sehr klug dargestellte kurze Abhandlung zum Thema! Klasse und mein Respekt vor dieser Leistung! Habe selten so etwas LOGISCHES gelesen. 11 Punkte von 10! 🙂

    12. März 2016
  2. floydmasika #

    Hat dies auf PEGIDA BAYERN rebloggt und kommentierte:
    Im Osten sind Yin und Yang im Lot. Der Westen leidet an Yin-Überschwang. Was wir wiederholt geschrieben haben wird hier aus sächsischer Innensicht ausführlich dargelegt.

    13. März 2016
  3. Werner Gosewinkel #

    Ich kenne DD, den Elbepark, den Elbe-Radfahrweg, Karl May Museum…usw seit über 20Jahren.
    Ihr Ossis seid von Anfang an für mich die besseren Deutschen, und die Frauen dort sowieso.
    Und „Essensfertsch“ ist für mich nichts Unbekanntes.
    Danke Sachsen!

    13. März 2016
  4. Gernot Göpfert #

    Treffender kann man die Entwicklung und die aktuelle Situation fast nicht beschreiben.

    13. März 2016
  5. Michal Klein #

    Ich glaube, dem Artikel ist nichts mehr hinzuzufügen.
    In seiner Klarheit und Aussagekraft ist das einer der besten Beiträge
    die ich je gelesen habe. Vielen Dank dafür Herr Krah.

    13. März 2016
  6. Christian B. #

    Der Anfang des Artikels las sich interessant und deckte sich auch (zum Teil) mit meinem Nachwendeerleben.. Eine in Teilen ungeglückte Wiedervereinigung, die nicht auf Augenhöhe stattfand, was nur zu einem geringeren Teil aus fehlendem Selbstbewusstsein der Leute in Ostdeutschland resultierte vielmehr durch eine von westdeutschen Menschen nur schwer wahrnehmbaren Überheblichkeit und Oberflächlichkeit (es ist tatsächlich bei meinen meisten westdeutschen, durchaus auch lieben Bekannten weniger Authenzität (bei sehr wenigen allerdings auch viel mehr als ich’s je erlebte) spürbar und feststellbar). Und zu allem Überfluss wurde bald versucht auf die Unterschiede die sich durch die unterschiedliche Entwicklung, Sozialisation und Anforderungen des gesellschaftlichen (Über)Lebens des Einzelnen/der Familien ergaben unter den Teppich zu kehren und ausgerechnet die Gesellschaftsform, die Differenzierung (zu Recht) als Ergebnis von Demokratie hochhielt tappte in die Falle der Gleichmacherei… Und trotzdem gibt es keine Entschuldigung (höchstens eine, die aus der Massenpsychologie Siegmund Freuds entnehmbar währe) für diesen Hass (anders kann man es nun mal nicht mehr nennen) und Verbitterung, welche wie eine giftige Glocke über Dresden liegt und täglich eingeatmet wird. Ansteckend wirkt wie die Fäulnis eines Apfels und lärmend wie Gift. Was die Wahrnehmung im Ausland betrifft sei hier einfach nocheinmal auf die Reisewarnung der CanadischenRegierung für Dresden hingewiesen. Ich glaube das sagt genug über die Wahrnehmung unseres Problems mit PEGIDA (jawohl Verbitterung und Hass, welche sich in diesem Ausmaß breit machen sind ein Problem – ein riesiges) aus dem Ausland. Aus Osteuropa sieht es anders aus – logisch. Auch das hat etwas mit Geschichte und Sozialisation zu tun – macht mir aber natürlich Angst, weil es die selben Mechanismen und Ressantimonts hervorholt, die sich vor dem zweiten Weltkrieg entwickelten. Der Firnis der moralischen, logischen und gesellschaftlichen Bildung, welcher durch die Greul des zweiten Weltkriegs entstand ist also dünn. Die Abschottungspolitik ist äußerst ignorant, egoistisch, moralisch und christlich verwerflich und extrem gefährlich. Daraus entstehen Kriege. Was die Rolle Russland unter seinem (de facto) Diktator Putin betrifft so ist diese relativ klar und offen. Nur das sich speziell in Ostdeutschland keiner daran stößt, das er im inneren eine Diktatur mit Ächtung von Minderheiten errichtete, an seinen Grenzen eine (man hätte in DDR-Zeiten imperialistische gesagt) Politik der territorialen Ausweitung, im Umgang mit dem Anderen Ländern eine Politik der Destabilisierung auf mehreren Ebenen betreibt. Letzteres offenbart sehr gut seine Denkart und seinen machtpolitischen Anspruch in der Welt. Mehrere rechtsradikale Organisationen Europas werden mehr oder weniger direkt von Russland finanziert – da Ziel dürfte klar sein.
    Mit Verständniss ist pegida nicht mehr beizukommen, da alle mit denen ich versucht habe zu diskutieren dicht machten und die bekannten Totschlagparolen hervorholten um sich mit dem eigenen Widersprüchen nicht mehr beschäftigen zu müssen.
    Insgesamt kann ich dem Autor dieses Artikels also nur zum geringen Teil zustimmen. Ich finde ihn gefährlich gerade weil er mit Wahrheiten (zumindest aus meiner Sicht) beginnt und dann abgleitet in Halbwarheiten, Weglassungen und reinen Deutungen/Intepretationen abgleitet und sie als Wahrheit verkauft. Es ist ein Artikel eines Aber-Menschen, welchen ich zu meinem Erstaunen immer mehr begegnen musste. Ich bin ja kein Nazi, aber…. Eine Regel aus der Kommunikationspsychologie lautet Alles was vor dem Aber kommt kann man getrost weglassen.

    13. März 2016
    • Britta W. #

      sehr gelungene Analyse! Gerade wenn man bedenkt, wie sich Herr Krah vorschnell zu dem Amoklauf von München geäußert hat. Das ist nicht integer.

      25. Juli 2016
    • Heike Richter #

      Zwischen hören und zuhören besteht ein großer Unterschied, man muss es gelernt haben. Heute muss man nicht mehr versuchen zwischen den Zeilen zu lesen, weil es da Nichts zufinden gibt. Dialektisch denken ist eben auch eine Kunst, die „gelernte DDR-Bürger“ beherrschen.

      20. September 2016
    • k. Bartel #

      @ Christian B.

      „Mehrere rechtsradikale Organisationen Europas werden mehr oder weniger direkt von Russland finanziert – da Ziel dürfte klar sein.“

      Belege dazu???

      Sie haben auch nicht die Vergangenheit aufgearbeitet – wenn sie andere als Nazi bezeichnen.
      (siehe Schau-Weitbühne 1905-1933)

      Was ich denk‘ und tu‘,
      trau‘ ich auch andern zu.

      Deutsches Sprichwort

      21. September 2016
    • F.Marder #

      @Christian B. wenn ich Ihre „Analyse“ so lese, stelle ich fest,Sie haben nichts, aber auch gar nichts verstanden, von dem was Herr Krah geschrieben hat!

      21. September 2016
    • Michael Brauer #

      Kann nur empfehlen nicht nach Medien und Presseberichten zu Urteilen sondern sich selbst ein Bild zu machen den der Versuch Pegida tod zu schweigen ist missglückt also ab in die rechte Ecke denn bei einer ernsthaften Debatte wären schnell die Argumente ausgegangen also deformieren und mit offensichtlich manipulierten Fensehberichten abstempeln. Wie zur Wiedervereinigung dem Osten muss gesagt werden was richtig ist die haben ja keine Ahnung, aber ganz im Gegenteil wir sind noch nicht so abgestuft und gleichgerichtet wie der „normale“ Bürger aus dem Westen!

      22. September 2016
  7. Fine By Me #

    „Die derzeitige Politik ist aus marxistischer Perspektive nicht viel mehr als eine bürgerliche Dekadenzerscheinung.“ YMMD! – Dekadenz passt hier wirklich wie die Faust aufs Auge!!!

    Bei „Hier haben wir aus Dresden einiges beizusteuern.“ wird mir allerdings Angst und Bange. Da sehe ich bereits wieder den sächsischen Landtagspräsidenten aus der Versenkung auftauchen und mit der nächsten Patriotismus-Offensive allgemeine Heiterkeit auslösen. Eine engst umrissene Zielgruppe „Konservativer Aufbruch“ (Gruß an Herrn E und Frau O) macht noch keine Volkspartei.

    Ökonomische Reformen seitens Schröders vermag ich allerdings keine zu erkennen. Ein Großteil der europäischen Probleme ökonomischer Natur gehen ja direkt auf ihn zurück. Basta! 😉

    13. März 2016
  8. Ich würde Ihrem Text gern zustimmen, wenn die heute „Widerstand“, „Wir sind das Volk!“ und „Merkel muss weg!“ bruellenden „Spaziergänger“ dem von Tellkamp beschriebenem Bildungsbürgertum angehören würden.

    13. März 2016
    • Nach den empirischen Daten der Professoren Patzelt und Vorlaender handelt es sich um die Mitte und den Querschnitt der Gesellschaft.

      14. März 2016
      • Nur benehmen die sich nicht so. Oder aber es ist schlimm um den Querschnitt bestellt.

        15. März 2016
    • Außerdem gibt es das von Tellkamp beschriebene Bildungsbürgertum wohl so nicht mehr. Es starb vor 25 Jahren ganz langsam aus. Es hatte schon eine eigene Bewandnis mit diesem sogenannten Bildungsbürgertum, welches spezifisch DDR-charateristisch war und das es wohl hauptsächlich in Dresden so gab. Oder in Leipzig, weniger schon in Berlin. Glaube ich.
      Der Vergleich jedenfalls scheint zu hinken.

      15. März 2016
  9. Peter #

    was ich sehe oder lese, ist ein studierter Mann der sich gern selbst reden hört. Meine Meinung ist, jeder Mensch hat das Recht auf ein lebenswertes Leben in Frieden. Und Die Erste u. Zweite Welt ist jetzt an der dran zu helfen!!!!!!!

    Und ich glaube nicht, dass es weiterhilft Marx, Goethe, Nitzsche und natürlich das gebildete Bürgertum in einen Topf zu stecken und daraus einen PegidaBrei zu kochen. Nein Danke.

    13. März 2016
    • Es gibt kein Recht auf Einwanderung. Zu entscheiden, wer einwandert, ist Sache des aufnehmenden Landes. Es ist eine politische Entscheidung. Und die aktuelle Einwanderung zerstört Deutschland.

      14. März 2016
      • Tom #

        und das ist schon der erste Unsinn!

        14. März 2016
      • Anne de Wolff #

        Danke, Peter!

        15. März 2016
      • Stefan Groß #

        Es gibt kein Recht auf Einwanderung, aber eines auf Asyl. Wenn man schon zwischen Flüchtlingen und Einwanderern nicht differenzieren kann bzw. die Begriffe gleichsetzt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn einen die Mehrheitsgesellschaft mangelnde Fähigkeit zur Differenzierung vorwirft.

        21. März 2016
      • Einwanderung ist der Oberbegriff. Asyl ein Einwanderungsgrund. Ein Recht auf Asyl in dem Sinne, dass jedermann es vom aufnehmenden Staat fordern und gerichtlich geltend machen kann, gibt es weltweit nur in Deutschland. Und das greift für 99% der jetzt Ankommenden nicht, weil sie über sichere Drittstaaten einreisen, da wird es durch Artikel 16a Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes explizit ausgeschlossen. Sorry, aber es sind Sie, der nicht differenzieren kann.

        21. März 2016
  10. Borwin Banker #

    Bitte beim nächten Beitrag Korrekturlesen lassen

    14. März 2016
  11. Anne de Wolff #

    Bei unserer aktuellen Flüchtlings- und Asylpolitik geht es nicht um „nationale Verneinung“, sondern darum, Menschen, denen es tausendmal schlechter geht als uns, die aus Kriegsgebieten fliehen müssen zu helfen. Das kommt komischerweise in diesem Artikel gar nicht vor. Der Artikel beschämt mich als Sachsen fast noch mehr. In Dresden haben die Leute genau so sehr den „Westen“ begrüßt wie woanders. Und es haben überdurchschnittlich mehr Leute Kohl gewählt.

    14. März 2016
    • „Nationale Verneinung“ ist nicht meine Wortwahl. Und die, die kommen, flüchten nicht aus Kriegsgebieten, sondern aus türkischen, libanesischen Camps, sie durchqueren Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien, Österreich.

      14. März 2016
      • Anne de Wolff #

        Ah, die machen da Urlaub in diesen Camps!… Sorry, was ist denn das für eine Antwort?…
        Und wir können es gern auch noch genauer nehmen „Die Verneinung des Nationalen“ wäre korrekt zitiert, sorry!
        Ich empfinde Ihren Artikel insgesamt als ziemlich fragwürdig und selbstverliebt. Beginnt schon bei dem „gefragten Gesprächspartner“… Sie waren 13 Jahre, als die Mauer fiel, was haben sie den Amerikanern, Engländern und Israelis denn so erzählt, dass sie so gefragt waren? Und waren Westdeutsche ihres Alters denn weniger gefragt? Das wäre quasi ein Rückschluss nach dem Beginn ihres Aufsatzes.
        Ich selbst werde übrigens in letzter Zeit von internationalen Freunden und Bekannten IMMER voller Bewunderung auf die deutsche Flüchtlingspolitik angesprochen, freue mich und bin diesbezüglich stolz auf eine Kanzlerin, die ich, im Gegenteil zu den meisten Dresdnern, nicht gewählt habe! Aber vielleicht habe ich da andere Bekannte als Sie.
        Das wundert mich übrigens auch: Die Sachsen haben mit großer Mehrheit eine christliche Partei gewählt, die sich jetzt endlich auch mal christlich verhält! In Zukunft kann man sich dank der Demokratie ja immerhin auf eine paar politische Laien aus dem Lager der Bejahung des Nationalen freuen – ich bin sehr gespannt, wie konstruktiv das wird.
        Als Tochter eines stolzen Dresdners, der sein ganzes Leben lang die Sächsische Kultur mit viel Leidenschaft und Herzblut bewahrt und/oder wieder hergestellt hat, bin ich sehr glücklich, dass er mir nie im geringsten Dinge erzählt, wie sie in Ihrem Artikel stehen, und der sich für das schämt, was jetzt politisch vor allem in Dresden passiert. Er hat mir beigebracht, mich als guter Mensch verhalten zu wollen – mit Weitblick und Empathie Ärmeren und Schwächeren gegenüber. Ich glaube, dass das durchaus einher gehen kann mit der Erhaltung von deutscher Identität und Kultur.

        15. März 2016
      • ingo g. #

        U.a. Anna de Wolff spricht mir (ostdeutsch, übrigens) in vielen Dingen direkt aus dem Herzen. „bin diesbezüglich stolz auf eine Kanzlerin, die ich, im Gegenteil zu den meisten Dresdnern, nicht gewählt habe! .. Das wundert mich übrigens auch: Die Sachsen haben mit großer Mehrheit eine christliche Partei gewählt, die sich jetzt endlich auch mal christlich verhält!“

        8. Oktober 2016
  12. Wolfgang Pfeiffer #

    Auszug aus Art 56 Grundgesetz:

    „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“

    Der Schwur wird von Bundespräsident, Kanzler und Abgeordneten geleistet. Und es ist genau der tendenzielle Bruch des Schwurs durch CDU, SPD und ihre Unterstützer im Parlament, der Bewegungen wie Pegida und Parteien wie AfD nötig macht: denn innerhalb der derzeitigen politischen Eliten einschließlich ihrer Fans in den Medien ist doch offensichtlich schon der bloße Verweis auf 56 „nazi“, „rechts“ – bestenfalls „rechtspopulistisch“.

    Und dabei geht’s kaum noch um Ideologie: Die massive Missachtung der Rechte der Einheimischen wird praktisch nicht nur klar bei Dreistigkeiten wie der des Regierungspräsidenten Lübcke, immerhin CDU, der den asylkritischen Deutschen schon mal die Ausreise anempfiehlt, wenn ihnen die Richtung nicht passt. Petitessen wie die, dass Einheimischen die kommunale Wohnung gekündigt wird, damit es Platz gibt für Flüchtlinge, tun ein Übriges. Oder eben die Tatsache dass die sexuellen Übergriffe von Flüchtlingen auf Frauen und Kinder seit Monaten nicht abreißen. Und es sind übrigens nicht nur Einheimische, sondern eben auch Kinder und Frauen unter den Flüchtlingen selbst, die missbraucht und vergewaltigt wurden. Köln & Co. haben den Horror lediglich soweit an die Oberfäche gespült, dass er zumindest zeitweise Teil der öffentlichen Diskussion wurde.

    Es ist überhaupt nicht nötig Pegida kritiklos gut zu heißen. Es könnte aber nichts schaden, würde man sich damit beschäftigen, warum die unkritische, ungebremste, brachial durchgesetzte Hilfe für Ausländer bei konsequenter Missachtung der Rechte der hier schon Lebenden zu Bewegungen wie Pegida, und zu den teilweise sensationellen Erfolgen der AfD führen konnten.

    Die rechtzeitige Erinnerung ans Eigene, wie es Herr Krah beschreibt, hätte wahrscheinlich dazu beigetragen, einen großen Teil des Irrsinns, wie er von Merkel und ihren Unterstutzern europa- und deutschlandweit losgetreten wurde, zu verhindern.

    14. März 2016
  13. Feldmann #

    Guten Tag Herr Krah,
    Ihren Vergleich mit der Meinung unserer Nachbarn ist meiner Meinung nach gänzlich falsch. Nicht aufgrund des Inhalts, sondern weil Sie sie vergleichen. Über Jahrtausende hinweg wurden Frauen in der ganzen Welt wie Dreck, bestensfalls wie Haustiere behandelt. Auch in Deutschland haben wir die Frauen erst vor 40 Jahren vom Haustier zum Menschen befördert (in der DDR mag es mit der Gleichberechtigung besser ausgesehen haben (,aber gut?)). Heute sieht es in der westlichen Welt zwar besser aus, im internationalen Vergleich hinken viele Länder im Bereich der Frauenrechte noch massiv hinterher. Genau wie bei den Frauenrechten sollte unsere Flüchtlingspolitik nicht davon bestimmt werden, was Andere tun, sondern was richtig ist. Und in dieser humanitären Krise, in der 60 Millionen Menschen auf der Flucht sind, können nicht alle von den Nachbarländern (Türkei, Lybien, ect.) aufgenommen werden. Ob wir sie alle hier behalten und ansiedeln sollten, diese Frage möchte ich hier nicht beantworten. In erster Linie jedoch brauchen viele dieser Menschen Hilfe, vor allem auch medizinisch und als ein Land, dass diese Versorgung bewerkstelligen kann, wenn es dass möchte, sehe ich uns in einer gewissen Weise auch dazu verpflichtet. Wir haben seit 2008 über 100 Milliarden für die selbstverschuldete Krise maroder Banken locker gemacht, aber 6 Milliarden zum wohl von Menschen sind zuviel? (Mal ganz davon abgesehen das jahrzehntelange Waffenexporte an die „guten“ Didaktoren Afrikas und des nahen Ostens höchst wahrscheinlich auch eine Rolle spielten diese ganzen Konflikte zu ermöglichen. Und falls Sie sich fragen was unsere Waffenexporte mit ISIS und anderen Organisationen zu tun hat, ich wage zu bezweifeln, dass die Altlasten dieser Länder zerstört werden, wenn man noch Geld damit verdienen kann.)

    14. März 2016
    • Wenn Sie weiter 1,3 Millionen Menschen je Jahr aufnehmen, überwiegend männliche Muslime, ist es mit den Frauenrechten sehr schnell vorbei. Sie können Politik nicht allein am guten Willen ausrichten, sie muss auch praktikabel sein. Und dass wir Deutsche richtig handeln, die Osteuropäer demgegenüber noch nicht so weit seien, klingt mir zu sehr nach „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.“

      15. März 2016
  14. Sebastian #

    „ein städtisches Bürgertum, das seine Werte, Überzeugungen und Prinzipien verteidigt, das aus Bildung, Kultur und Tradition seine Identität bezieht. Das daraus erwachsene Selbstbewusstsein hat nach 1990 in Dresden die andernorts in Ostdeutschland erfolgte unkritische Übernahme westdeutscher Wertmaßstäbe verhindert.“

    Na da hab ich wohl bisher etwas völlig falsch verstanden. Ich dachte bisher immer, das vermehrte Vorkommen von brennenden Flüchtlingsheimen und rassistischen Übergriffen in Sachsen habe ihre Ursache in Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Jetzt muss ich erfahren, dass das in Wirklichkeit Ausdrucksformen einer aufgeklärten Geisteshaltung sind.

    Der Mangel an Bildung, Kultur und Tradition veranlassen die oberflächlichen Gutmenschen in Westdeutschland dazu, Geflüchtete freundlich aufzunehmen, während man hier in Sachsen, wo diese Werte noch was zählen, als identitätsbewusster Deutscher standesgemäß zehnjährigen Flüchtlingskindern, noch bevor sie aus dem Bus ausgestiegen sind, seinen Hass ins Gesicht brüllt.

    In Sachsen gibt es diese Melange aus Selbstbewusstsein, Bildungsbürgertum und marxistischer Geschichtsphilosophie wie sonst nirgendwo in Deutschland. Deswegen applaudiert der mündige humanistische Bildungsbürger hierzulande, wenn ein Flüchtlingsheim in Flammen steht und behindert die Löscharbeiten genauso wie er Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes mit physischer Gewalt daran hindert, Zelte für Flüchtlinge aufzubauen.

    Gut, dass das Tal der Aufklärer seine Wertmaßstäbe so hermetisch abgeschottet hält von den schlechten Einflüssen der Welt, wo man kulturelle Heterogenität und die Vielfalt der Lebensentwürfe als Bereicherung empfindet, anstatt, wie es dem fortschrittlich denkenden Menschen entspricht, als Bedrohung für den nationalen Stolz, der so viel werthaltiger ist, als Menschenrechte und Nächstenliebe.

    Lieber Maximilian Krah, mit Ihrer internationalen Erfahrung und Ihren offensichtlichen rhetorischen Fähigkeiten hätten Sie die Chance nutzen können, die unsäglichen Missstände in Ihrem und meinem Heimatbundesland kritisch beim Namen zu nennen. Stattdessen verfassen Sie mit diesem Text den traurigen Versuch, Angst, Hass und gekränkten Stolz in Bildung und Weltgewandtheit, umzudeuten und schlagen damit in die selbe Kerbe, wie die (hoffentlich nur gefühlte) Mehrheit Ihrer Landsleute.

    14. März 2016
    • Enrico Pomsel #

      Der letzte Absatz ist sowas von auf den Punkt.

      15. März 2016
    • @ Sebastian
      Nun ja, vor etwas mehr als einem Jahr hab ich mich schwarz geärgert, weil diverse Politiker ein paar tausend Leute, die da auf die Straße gingen, ziemlich unflätig aufs Korn nahmen. Ich meinte, dass in einer Stadt, in der jedes Jahr eine ähnliche Menge gegen die rechte Vereinnahmung des 13. Februar demonstrierten und Lichterketten bildeten, während ein paar 100 Rechtsnationale und -extreme Spinner ohne Geschichtskenntnisse durch Elbflorenz zu latschen versuchten, doch etwas differenzierter betrachtet werden sollte. Ich nahm auch an, dass ein paar Bürger durchaus die Anti-Rechts-Veranstaltungen und Pegida besucht haben könnten.

      Zwischenzeitlich finde ich, dass man PEGIDA und Co beileibe nicht mehr wohlwollend betrachten sollte, das unwohle Gefühl aber ist nicht ganz verschwunden, zumal im Verlauf der Monate sehr wahrscheinlich noch ein paar dazugestoßen sind, die sich nicht so behandelt wissen wollten.

      In diesem Kontext sehe ich Herrn Krah´s Absatz zum Bürgertum.

      Brennende Flüchtlingsheime sind vor allem eins: fremdenfeindliche, rechtsextreme Straftaten für die hoffentlich ein paar hinter Gitter geraten, aber man sei doch vorsichtig, dies auf die sogenannten Spaziergänger einfach so zu übertragen. Selbst dann nicht, wenn diese „WIDERSTAND!“ grölen und damit klar zeigen, dass sie nicht zum genannten Bildungsbürgertum gehören. Womit sich der Kreis für mich schließt.

      15. März 2016
  15. Wolfgang Pfeiffer #

    Ich hab geschrieben:
    „Der Schwur wird von Bundespräsident, Kanzler und Abgeordneten geleistet.“
    Das ist Unsinn: richtig hätte der Satz natürlich heißen müssen:
    „Der Schwur wird von Bundespräsident, Kanzler und Bundesministern geleistet“.

    Könnten Sie, Herr Krah, die entsprechende Textstelle in meinem vorigen Kommentar korrigieren, und den jetzigen Kommentar einfach weglassen?

    Dank im Voraus.

    14. März 2016
    • Das ist bei der Vielzahl der Kommentare kaum möglich; aber wer die Debatte verfolgt, wird es gern tun.

      15. März 2016
  16. Michael Hempel #

    „Die Hölle, das sind stets die anderen“, fällt mir dazu spontan ein. Klassiker! Ich weiß nicht, ob das jetzt gut oder schlecht ist, und wenn ja für wen und warum, aber ich habe mich beim Lesen dieses Artikels fortlaufend dabei erwischt, wie ich mich wieder und wieder heftig geekelt habe… emotional, intellektuell, pragmatisch, mitfühlend… eben interdisziplinär auf allen Ebenen geekelt. Wenn das die Konsensdenke in Dresden sein sollte oder auch nur sein wird, bin ich als Dresdner endgültig raus. Dann ist mein Dresden de facto untergegangen und das ist de jure auch gut so. Mehr innere Kündigung als eine Gesellschaft, wie die hier skizzierte, geht kaum. Boah… ich brauch erstmal einen Kaugummi!

    15. März 2016
  17. Ich könnte hier einfach „dumme Nationalsozialistische Scheiße“ oder brauner Dreck drunter schreiben, aber es ist einfacher. Der Autor entlarvt sich selbst: „Diese Verneinung des Nationalen durch die meinungsbildenden Schichten ist aber ein deutscher Sonderweg, den absehbar kein anderes europäisches Land mitgehen wird.“ Und es ist gut so, dass das „nationale“ in Deutschland verneint wird! Das Nationale in Deutschland hat zwei Weltkriege angefangen, geführt und verloren. Das Nationale in Deutschland hatte von 1933-1945 Zeit zu zeigen, dass es zu nichts weiter als zu einer Hochkultur der verbrecherischen Menschheitsfeindlichkeit taugt.Daher ist das Deutschnationale nicht nur abzulehnen und zu bekämpfen sondern mit aller Macht zu unterdrücken. Und daher liegt diese Pseudointelektuelle Abhandlung in Niveau noch weit unter dem, was man als „brauner Dreck“ bezeichnen möchte. Deutschnationale Gesinnung intellektuell rechtfertigen zu wollen ist nach 1945 niedriger als alles was davor geschehen ist.

    15. März 2016
    • Diese Gleichsetzung des Deutschen mit den NS-Verbrechen ist falsch und ich lehne sie ab.

      15. März 2016
      • Michael Hempel #

        Diese Generalabgrenzung des Deutschen von den NS-Verbrechen ist ebenso falsch und ich lehne sie ab. Das NS-Regime ist und bleibt die denkwürdigste Ausprägung eines überbordenden Deutschtums.

        16. März 2016
      • Sicher nicht! Es ist eine Pervertierung des Deutschen, gemischt mit zeitgenössischen internationalen Ideologien.

        16. März 2016
    • Philippe #

      Also Emden09 das ist mal Brauner Dreck.
      demnach sind alle Deutschen Verbrecher?
      Es sei Ihnen gesagt es ist scheiß egal gegen welchen Gruppe Sie sind es ist immer Rassismus eine Gruppe auf Grund Ihrer Herkunft, Sprache oder Religion dermaßen zu verleumden. Ich kann sagen das meine Vorfahren nicht aus Deutschland sind aber ich bin stolz Deutscher zu sein.
      Deutsch bedeutet nicht allein WW2, dieses Land und deren Menschen nur darauf zu reduzieren ist kleingeistig und höchst Rassistisch. oder mit Ihren Worten verbrecherisch Menschenfeindlich.
      Der erste WW1 kam nicht von Deutschland sondern war ein Bündniszwang zu Österreich, wofür die Deutschen um einiges mehr bluten mussten als die Verursachen! das so nebenbei. Es war schrecklich was Menschen im WW2 erleiden, erleben mussten aber auch getan haben. und darf sich nie wieder Wiederholen aber alle Deutschen nach 70 Jahren in ein Moralischen Gefängnis zu sperren und Leute, wie Sie als Wärter die nichts mehr hassen als ihre eigenen Mitmenschen, das ist eines der Grundübel in diesem Land. Auch andere Länder wie Frankreich, England, USA haben in der Geschichte für gräul gesorgt und lassen sich Heute nicht von anderen Pappnasen verbieten stolz auf Ihr Land zu sein. Wenn sie sich nur auf den WW2 reduzieren lassen wollen bitte. dann leiden sie still und für sich alleine oder suchen Sie sich ein anderes Land. Ich bin stolz auf das was dieses Land und dessen Bürger in der restlichen Geschichte erreicht und aufgebaut haben mit all ihrer Vielfalt.

      15. März 2016
      • emden ist bartträger oder?

        20. September 2016
      • ingo g. #

        @Phillipe Mal ganz sachlich, man kann im Grunde nicht mal stolz auf seine Eltern sein.
        Davon ab, geht es natürlich nicht darum, Deutsche in eine ewig währende moralische Haft zu nehmen, doch es darf auch kein Vergessen geben, für das wozu Menschen fähig sind.

        8. Oktober 2016
  18. Tendenziöser Quatsch. Alleine Formulierungen wie „ _Masseneinwanderung_ „ oder „ _ungezügelten Einwanderung_ „ zeigen deutlich das hier kein neutraler Artikel vorliegt, sondern eines der üblichen Pamphlete – allerdings auf wesentlich höherem rhetorischen Niveau als sonst. Auch enthält der Text viele meiner Ansicht nach richtige Analysen, alleine die gezogenen Schlussfolgerungen verbleiben in dem gewohnten Rahmen. So wird beispielsweise völlig unkritisch erklärt, „ _Das Meinungsspektrum in Dresden und Sachsen entspricht in etwa demjenigen in den östlichen EU-Staaten._ „, wobei verschwiegen wird das sich die Systeme dieser Staaten durch massive Einschränkungen der Menschenrechte „auszeichnet“ und dort, stärker als im übrigen Europa, die europäische Idee abgelehnt und statt dessen ein Rückfall in den Nationalismus propagiert wird.

    Anschließend wird dann in bestem Kulturnationalismus beschrieben das die einwanderungskritische Grundstimmung darin begründet liege, das es in Dresden „ _ein städtisches Bürgertum_ „ gäbe, „ _das seine Werte, Überzeugungen und Prinzipien verteidigt, das aus Bildung, Kultur und Tradition seine Identität bezieht_ „. Der einzige Unterschied dieses Bürgertums zu dem westdeutschen Bürgertum liegt jedoch in dem durchlaufen der staatskapitalistischen DDR, weshalb außer einem verstärkten Antikommunismus (der grundsätzlich auch im westlichen Bürgertum vorhanden ist) nur marginale Unterschiede bestehen. Die Idee, man könne eine individuelle Identität auf Basis eines Konstruktes wie „der deutschen Kultur“ entwickeln, ist natürlich nicht neu und war wie richtigerweise beschrieben wird, auch Teil der „realsozialistischen“ Länder und der dortigen autoritären Systeme.

    Abschließend wird dann noch erklärt „ _Das Dresdner Meinungsspektrum ist europäisch_ “, was die grundsätzliche Idee Europas bzw. der EU negiert. Die EU wurde geschaffen nachdem der Nationalismus den europäischen Kontinent zwei Mal fast verbrannt hatte und Millionen von Opfern gefordert hatte. Als Lehre versuchte man die nationalistischen Strukturen zumindest teilweise zu überwinden und legte den Fokus auf Völkerverständigung und Handel untereinander, um einen erneuten Krieg zu verhindern. Zumindest innerhalb Europas war man damit bisher ja auch recht erfolgreich. Wenn es heute in immer mehr Ländern politische Strömungen gibt die diesen Schritt rückgängig machen wollen und zu einem „starken Nationalstaat“ zurück wollen so kann man sicherlich über die Gründe dafür streiten. Auch darüber wie man auf diese Situation reagieren sollte ist sicherlich diskutabel. Aber diese zivilisatorischen Rückschritte zu relativieren oder gar zu bejubeln führt zu nichts. Zumindest zu nichts gutem.

    15. März 2016
  19. Frank Abert #

    Da steckt viel Geist und Sachverstand dahinter.Ein sehr gut geschriebener Beitrag.

    Danke

    15. März 2016
  20. Irina Gläser #

    Das sollte doch mal interessieren!!!

    Definition: Nationalität

    N. bezeichnet die ethnische Herkunft bzw. Zugehörigkeit zu einer bestimmten Volksgruppe und wird oft synonym für den juristischen Begriff Staatsangehörigkeit verwendet.

    Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung
    http://www.bpb.de/wissen/UVL05E

    Ich zumindest bin stolz auf meine Nationalität und ich liebe meine Heimatstadt Dresden.

    15. März 2016
  21. Volker Mundt #

    „Dass in Budapest, Madrid oder London keine zuwanderungskritischen Demonstrationen stattfinden liegt einfach daran, dass die dortigen Regierungen eine Politik betreiben, wie sie PEGIDA in Dresden fordert. Nicht die Dresdner Zuwanderungsskepsis ist der Sonderfall, sondern die Refugees-Welcome-Begeisterung in Münchn, Köln oder Hamburg.Diese Melange aus Selbstbewusstsein, Bildungsbürgertum und marxistischer Geschichtsphilosophie gibt dem politischen Diskurs in unserer Stadt eine viel größere Tiefe und Bandbreite als in Berlin-Mitte.“
    Ohh Einspruch Euer Ehren !!!
    Ich bin eher ein linksliberal alter Ossi aus der Uckermark, nicht Sachse und seit 25 Jahren in Berlin sozialisiert.
    Erstens habe ich ein Riesenproblem mit der eigentlichen „Fleischhauer Arrgumentation“ die 68er waren böse und sind an allem Schuld. Für mich haben die 68er und die gab es auch in den USA und Frankreich, in der BRD vernünftigerweise damals mit den immer noch oder wieder hochgedienten ehemaligen 3. Reich Eliten abgerechnet. In diese Zeit fiel auch der Kniefall von Willy Brand in Warschau, der Dt. international hoch angerechnet wurde. Ich kenne sehr gut Japan. Die Japaner leben ohne diese Geschichtsaufarbeitung und werden von ihren Nachbarn bzw. ganz Südostasien gehasst, da sie sich gerade überhaupt nicht von ihren WW II Verbrechen distanziert haben.
    Für mich fordert Pegida eine homogene christlich abendländische Kultur und verbreitet die Propaganda, dass die Muslime das Abendland unterwandern wollen.
    1. Problem – wieviel evangelikale Christen versuchen Muslime oder andere zu missionieren? Wahrscheinlich mindestens genauso viele wie umgekehrt.
    2. Problem- In Berlin habe ich viele muslimische Mandanten und auch Freunde, meist Türken. Die stehen allesamt den Islamisten mehr als kritisch genüber und mich wollte auch noch keiner missionieren
    3. Sehr oft erinnern mich die Äusserungen der Pegida Leute zu den Muslimen, sehr stark an die Dritte Reich Propaganda gegenüber Juden
    4. Madrid hat im Gegensatz zu Sachsen schon sehr viele Einwanderer aus dem nahen Nordafrika aufgenommen, die Grenze aber dicht gemacht und ist im Gegensatz zu Dresden sehr muiltikulturell geprägt
    5.London ist gerade keine homogene christlich abendländische Kultur, sondern die einzig wirklich echte lebendige multikulturelle Metropole in Europa
    Von daher empfinde ich den ersten zitierten Satz als anmassend für diese Städte.(Ausnahme Budapest)

    Ich stehe auf dem Boden des Grundgesetzes und habe mich viel mit den abendländischen Traditionen von christlicher Menschenwürde, Freiheit, Gewaltenteilung etc. vertraut gemacht. Deshalb dürfen die Pegida Leute ja im demokratischen Gemeinwesen Ihre Ansichten haben.
    Aber Sorry, diese Ansichten machen nicht nur mir Angst und mit abendländischer Kulturtradition hat das meiner Ansicht nach eher weniger zu tun.
    Diese Art von Politik, die gibt es in Madrid oder London nur politisch rechts aussen. In Moskau, Budapest oder jetzt auch unter starken Protesten in Warschau leider als Regierungsmainstream. Diese Pegida Parolen und das AfD Parteiprogramm sind gerade nicht die vom Bildungsbürgertum in abendländischer Rückbesinnungstradition geheiligte Moral. Warum ?
    Schon Goethe beschäftigte sich im West östlichen Diwan respektvoll mit muslimischer Kultur. Wer die Alhambra in Südspanien sieht, weiss auch, dass es eine sehr fruchtbare europäisch muslimische Epoche gab.
    Art. 1 GG Grundgesetz und Art. 2 GG garantieren Freiheit, Leben und Menschenwürde für In- und Ausländer, für alle Menschen als höchste Rechtsgüter.
    Rosseau hat den in unseren westlichen Rechtsstaaten verankerten Grundsatz der Gewaltenteilung , d.h. die Kontrolle der Regierung und Verwaltung durch die Gerichte eingeführt. Wie sieht das die AfD und vor allem Frau Szydlo (PiS Partei Ministerpräsidentin) in Polen derzeit?
    Was wollen AfD und Pegida . z.B. Mir als Rechtsdozent verbieten über das 3. Reich zu berichten (Meinungsfreiheit!)
    Freiheit nach Art 2 I GG heisst alles tun zu dürfen womit man anderen Menschen kein Unrecht tut bzw. ihrer Rechte nicht unverhältnismäßig verletzt. Pegdida, Moskau und Co sind homophob. Ist Schwulen- und Ausländerhass abendländische Kultur?
    Ich lasse mir als Berlin Mitte Bürger nicht das Recht nehmen jeden Abend entweder japanisch, türkisch, irakisch … hier nett bei Einwanderern zu speisen, Auch sollten Schwule und Lesben unbehelligt Händchen haltend durch die Stadt laufen dürfen. Art. 2 I GG
    In welche abendländischen Tradition, maßen sich diese neuen Rechten eigentlich an, anderen Leuten ihre Religion verbieten zu wollen. Ihnen vorschreiben zu wollen, das die kein Kopftuch tragen dürfen,- in der Schweiz – Minarettverbot durch die SVP, ( Die neueste Initiative das Ausländer schon bei Minidelikten wie Kiffen oder Beleidigung abgeschoben werden, wurde Gott sei Dank durch die jüngste Abstimmung verhindert. Hat Friedrich der II. der preuss. König mal ein Toleranzedikt erlassen und „jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden“ gesagt. Ist das keine abendländische Tradition mehr sondern alles Multi Kulti 68er Irrsinn???
    Überraschenderweise haben diese Berlin Mitte Bürger, wie ich, auch polnische, russische und ungarische Freunde, auch dort haben viele Bürger ein Problem mit ihren national konservativen Mitbürgern oder Regierungen. Viele von denen sind auch kein Lumpenproletariat sondern Unternehmer Anwälte und Ärzte im besten bürgerlichen Sinne. Dadurch das meine ehemalige Frau Schweizerin ist und meine Söhne doppelte Staatsbürgerschaft haben, bin ich monatlich in Zürich. Auch dort spaltet die SVP mit ca. 30 % die stärkste Partei (nationalkonservativ und genauso neoliberal wie die AfD) die Gesellschaft. Nur der“ böse Ausländer“ ist dort der Deutsche . Es ist oft eine interessante Erfahrung dort zu sein und auf SVP Wähler zu treffen.
    In meiner Prenzlauer Berg Wohnung wohnen zwei Spanier zu Untermiete und meine Nachbarin ist Russin, unter mir wohnt eine gute französische Freundin, über mir ein Inder, im Erdgeschoß Chinesen. Wir leben hier glücklich als Europa und Welt zusammen und wollen uns unsere europäische und sonstige Identität nicht durch die neuen rechten Parteien kaputt machen lassen. Wir lernen voneinander das man sich, wenn man sich nur näher kenenlernt viel ähnlicher ist als man glaubt. Das interessante Phänomen ist ja auch das die Ausländerfeindlichkeit steigt, je weniger Ausländer in der betroffenen Stadt wohnen. Man dann aber nach Berlin gefahren ist und dieses böse multikulti kriminelle Pack gesehen hat.
    Weiterhin finde ich es als anmassend wenn diese Pegida Leute rufen „Wir sind das Volk“. Auch ich bin (insbesondere als Volker) auch das Volk, aber möchte mit denen nichts zu tun haben. Welche „Lügenpresse“ meinen die eigentlich ? In der DDR gab es eine gleichgeschaltete Presse. Diese Damen und Herren können doch gerne ihren Cicero, Weltwoche, Junge Freiheit etc. lesen, diese Zeitungen meinen sie aber nicht. Sollen jetzt alle Zeitungen rechtsaussen berichten?
    Wenn ich die Bilder von Bautzen, Heidenau….und sonstigen brennenden Häusern und Hass gröllendem Mob in Sachsen aber auch anderswo, auch im Westen sehe schäme ich mich auch und gerade als Deutscher. So stolz bin ich noch auf mein Land.
    Pegida hat damit nichts zu tun? Der internationale Ruf von Dresden nimmt auch im Ausland gerade ab. Ich habe meine drei Jahre die ich in Dresden verbracht habe geliebt. Schade um diese Stadt. Wenn das die bildungsbürgerliche Zukunft ist, dann Gute Nacht Europa.

    15. März 2016
  22. Wolfgang #

    Toleranz meint den Verdacht, dass der Andere recht haben könnte (Kurt Tucholsky).

    Wenn ich die Kommentare so überfliege, dann drängt sich mir der Verdacht auf, dass gewisse sich politisch links verortende Strömungen gar nicht auf die Idee kommen können und WOLLEN, dass der Autor etwas Berechtigtes zu sagen hat.

    Der Artikel bemüht sich um eine Deutung der aktuellen Gesellschaftskrise. Warum scheint es unmöglich zu sein, diese Deutung zu befragen und zu hinterfragen – warum muss sie (moralisch wertend) niedergemacht werden? Nichts ist nur falsch – warum wird diese Lebenserfahrung (wie auch intellektuelle Einsicht) in der politischen Arena suspendiert?

    Ich glaube, der Artikel zeigt einige Gründe auf, warum das so ist. Wir brauchen dringend mehr Auseinandersetzung mit uns selber, unserer Kultur und Geschichte, und unseren Interessen als Gesellschaft und Staat. Danke für einen Baustein auf diesem Weg, Herr Krah!

    15. März 2016
    • Wolfgang …Ihr Kommentar ist für mich der einzige, mit dem ich mich anfreunden kann . Die wichtigen Fragen und Antworten sehe ich hier in der gesamten Diskussion außen vor gelassen ….viele persönliche emotionale Meinungen , Selbstdarstellungen und intellektuelles Geplänkel sind nicht Zielführend ……Wir brauchen dringender denn je eine offene und ohne Tabus geführte Diskussion über die gegenwärtigen Probleme in der Gesellschaft , die eben nicht stigmatisiert und die Meinung der Menschen in “ Lager “ teilt ,sondern die Ursachen aufzeigt und über deren Abhilfe ein Konsens findet . Eine Streitkultur die , die Gesellschaft spaltet stärkt nur politischen Ränder und ist der falsche Weg ….

      22. September 2016
      • Wolfgang #

        Hallo Herr Vogtländer, danke für Ihre Einschätzung. Ich habe das Gefühl, dass unser beider Kommentare unverändert auch heute, ein Jahr später, veröffentlich werden könnten. Die von Ihnen umrissene tabulose Diskussion findet nur in kleinsten Zirkeln statt, die freie Gesellschaft erodiert weiter, die Aggressivität von linker Seite hat zugenommen, politische Gewalt ist gesellschaftsfähig geworden (zB Buchmesse in Frankfurt). Einzig die Frage nach den Ursachen sehe ich heute etwas klarer als vor einem Jahr: eine Regierung, die mit hohem propagandistischen Aufwand versucht, die Folgen des Staatsversagens, beschleunigt durch die Politik der offenen Grenzen 2015, vor der Mehrheit der Wähler zu vertuschen. Herrn Krahs Einordnung kann ich heute besser nachvollziehen, dass das „rechte“ Lager als Popanz aufgebaut wird, um die Positionen aller regierungskritischen Stimmen in cumolo aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Die Massenmedien flankieren diesen Prozess zwecks Durchsetzung der Diskurshoheit. Trotz oder gerade wegen des ungeheuerlichen Drucks schwindet die Glaubwürdigkeit und wachsen die Gegenkräfte. Es wäre zu wünschen, dass sich der Konservatismus als politische Position (wie in allen anderen Staaten dieser Erde) in D neu etabliert und den linken Deutungseliten Wahrnehmung der Realitäten und den Richtungsstreit aufdrängt und abnötigt, den unsere Gesellschaft dringend braucht. Mal schauen, wo wir nächstes Jahr stehen… Herzlichen Gruß!

        3. November 2017
  23. Sehen wir es mal positiv: Nun weiß ich auch, was ich von Herrn Krah zu halten habe, und warum.
    http://teichelmauke.me/2016/03/16/die-beleidigte-eierschecke/

    16. März 2016
    • Bisschen dünn, denn Sie gehen ja auf keines meiner Argumente ernsthaft ein.

      16. März 2016
    • Jörg Klausnitzer #

      Sehr dünn sogar. Die Teichelmauke mag nicht schmecken, zu wenig Gehalt; Sie kommt eher als beleidigte Leberwurst daher.

      19. März 2016
  24. Felix Hofmann #

    Ein sehr gekonnter Versuch, die ausländerfeindlichen Pegida-Parolen, den massiven Sozialneid und die völlige Unkenntnis anderer Kulturen vieler Menschen vor Ort mit einem Anstrich aus „identitätsstiftender Bildung, Kultur und Tradition“ zu übertünchen. Schauen wir uns doch nochmal die Videos des grölenden Mobs von Clausnitz oder die Flammen in Bautzen an und sprechen wir über Bildung und Kultur.

    16. März 2016
  25. Herzog #

    Hallo Herr Dr. Maximilian Krah,
    danke für diesen interessanten Beitrag…ich sehe dies ähnlich und habe auch entsprechende Erfahrungen gemacht! Was mich erstaunt,dass es fast nur Kommentare von Männern gibt…!An den beiden letzten Wochenenden wurde ich 2 Mal von holländischen Touristen angesprochen…einmal ein Pärchen und
    einmal 2 Frauen!…keiner dieser Personen hatte Probleme mit Pegida…allerdings mit Frau Merkel…dies muss man nicht unbedingt hier wiedergeben.
    Das „national oder Nationalität schuldig befunden werden für Kriege empfinde ich als Phänomen…es ist doch vielmehr die Komplexität der gesamten politischen Strukturen und weiteren Faktoren,das es dazu kommt!
    Die Einschätzung,dass jedes Volk seine Identität und Authentizität bewahren will,habe ich im Ausland erst wieder gelernt bzw. „eingetrichtert“ bekommen und dieses Selbstbewusstsein hat viel mehr Positives Denken an die Obefläche gebracht,…als wie hier üblich…fortlaufende Reduzierung Deutschlands auf die Nazizeit!
    Kohl wurde damals gewählt,ja…warum wohl…diese Frage kann sich jeder selbst beantworten…der nicht völlig blind durch diese Zeit ging…kenne viele,die es nicht taten.
    …und wenn ich in einem Beitrag lese…man wolle seine Interkulturellen Lebensweisen erhalten…ganz sicher…und auch die Homosexuellen sollen weiter“das Leben feiern“ und Hand in Hand gehen!Ich frage mich allerdings…ob er in Berlin in einem „Biotop“ lebt…ansonsten müsste er mitbekommen,dass Schwule verfolgt und zusammengeschlagen werden…und dies nicht von Deutschen!…das Juden auf das Tragen ihrer religiösen Symbole verzichten,um nicht erkannt oder verfolgt zu werden!…tja in Berlin…Straßenzüge weiter
    Der politische Islam geht nicht konform mit Demokratie…yezidische Freunde haben mir in vielen Gesprächen erzählt,dass lange vor dem IS mit der Ausrottung ihres Volkes und oder der Zwangsislamisierung begonnen wurde..bestätigt wurde dies auch von einer kurdischen Freundin!
    Wenn man auf entsprechende Seiten…auch deutscher Verbände geht…kann man ganz schnell erkennen,welche „Zukunftvisionen“ da Vorrang haben…und dies hat mit Demokratie nichts mehr zu tun!
    Das diese Befürchtungen auch andere
    haben und das so sehen…habe ich an dieser letzten Wahl gesehen…in zwei bestimmten Städten und Regionen im WESTEN des Landes…die ich selbst gut kenne und deren Veränderungen zum Negativen innerhalb von Ca. 10 Jahren offensichtlich sind!

    bekommen…und ja es ist richtig und
    das. dieses Selbstbewusstsein sehr viel mehr Positivees bewirkt als dieser ständig

    2 Frauen! Die Gespräche kamen zwang

    16. März 2016
  26. Anatol #

    Sehr geehrter Herr Dr. Krah,

    schön, wenn man sich als fehlgeleitetes Opfer der „alten“ Bundesrepublik darstellen kann, da braucht man im eigene Nähkästchen nicht aufzuräumen.
    „Nicht Dresden ist der Geisterfahrer, der durch „bunte“ Kampagnen „remissioniert“ werden muss, sondern die Bundesrepublik ist mit ihren Politikvorstellungen mittlerweile international weitgehend isoliert. Deutschland braucht keine politisch korrekte Empörung über die Dresdner und Sachsen, sondern eine mutige, selbstkritische und offene Debatte über sein Selbstverständnis.“
    Da ist sie wieder, die sprichwörtliche Dresdner Selbstverliebtheit, nach dem PEGIDA-Motto „Dresden zeigt wie’s geht“ – in dieser wunderschönen Stadt …

    Wir alle haben eine andere Wahrnehmung der Realität. Sie scheinen sich, mit Ihrer Zuwendung hin zu einem „neuen“ Europa der starken Nationalstaaten, eher dem Lager der älteren Generation angeschlossen zu haben, das auch bei PEGIDA-Spaziergängen die Masse der Teilnehmer stellt.

    Auch wenn Sie selbst – als selbsterklärter Patriot (2012 im blog) – in den aktuellen politischen Entwicklungen im Inland, den Staaten Europas und in Übersee, nun eine begrüßenswerte Kehrtwende zum Nationalstaatentum zu erkennen glauben, so bin ich doch, ganz im Gegenteil, davon überzeugt, dass die jüngere Generation der Bevölkerung Europas – und der Welt – diese Entwicklung nicht mittragen wird.

    Erinnern Sie sich, dass Sie selbst Deutschland noch vor wenigen Jahren so beschrieben haben: „Es ist ein freundliches, ziviles, sicheres und angenehmes Land.“ (2012)

    Vor 2013 hätte ich das auch noch behauptet, inzwischen habe ich in Dresden mit eigenen Augen gesehen und eigenen Ohren vernommen, welch fatale nationalistische Grundhaltung in der DDR konserviert wurde, mit der auch Sie noch bis zu Ihrem 12. Lebensjahr sozialisiert wurden.

    Die PEGIDA-Bewegung war und ist ein Ableger der Neuen Rechten, 2014 bewusst in Dresden etabliert, unter schamloser Ausnutzung von geschürten Vorurteilen gegen asylsuchende Geflüchtete, für die man in dieser Stadt dringend neue Unterkünfte bauen musste.

    PEGIDA hat – nicht nur in Dresden – schonungslos offen gelegt, welche schwerwiegenden Fehler bei der Aufarbeitung des Nationalsozialismus auch in der ehemaligen DDR und nach der Wiedervereinigung bei der Aufarbeitung der ersten Pogrome gegen Asylsuchende Anfang der 90er-Jahre gemacht wurden.
    Der NS-Schoß war auch in der DDR viel fruchtbarer geblieben, als es die aus dem Westen kommenden Gestalter der Wiedervereinigung glauben wollten, bester Beleg ist das totale Staatsversagen im Geschehen um den NSU.

    9. April 2016
    • Nicht jeder Patriotismus ist NS-induziert, die nationale Idee wurde von den Nazis missbraucht, nicht anders. Ihr Antinationalismus ist doch selbst sehr spezifisch deutsch. Ich plädiere für gesunden europäischen Durchschnitt, oder wie Bert Brecht es formulierte: „Und nicht über und nicht unter allen Völkern will´n wir sind“ … „und das liebste soll´s uns scheinen, so wie anderen Völkern ihrs“. Und Bertolt brecht ist hoffentlich der NS-Nähe unverdächtig, oder?

      4. Mai 2016
  27. Ich habe so viele Fragen zu diesem Text. Ich hoffe ich kann das in eine einigermaßen erfassbare Form bringen.
    Ich wohne seit 12 Wochen in Dresden. Ich spaziere häufig durch Neu- und Altststadt, Pieschen, Striesen und schaue gerne kaffeetrinkend Menschen an. Ich sehe jedoch kaum fremdländisch wirkende Mitmenschen. Kaum bedeutet: Weniger als 5%. viel weniger sogar. Manchmal mehr, aber das nur an Tagen, an denen ich an der TU bin und dann sehe ich vermutlich Austauschstudenten. Wo versteckt sich die Überfremdung in Dresden? Ich möchte damit nicht provozieren, sondern es wirklich erfahren, weil ich hier eine andere Wahrnehmung habe, als sie und viele Dresdner. Es mag sein, dass ich durch mein Leben in Berlin, Jena, Hamburg – wo auch immer, an andere Stadtbilder gewöhnt bin, dass ich ein durchmischteres, bunteres Deutschland kenne, als es in Dresden vorhanden ist und mir deswegen im Umkehrschluss das fehlen des „multikulturellen“ auffällt. Allerdings: Ich nehme auch kein Bildungsbürgertum in dieser Stadt wahr, denn diesem unterstelle ich eine grundsätzliche Höflichkeit. Statt dessen begegnen mir griesgrämig schauende, unfreundliche, geradezu hässlich ruppige Menschen. Schildbürger, die ihre Überkorrektheit im Verwaltungswesen perfektionieren und Touristen.

    Ich weiß nicht, ob „der Dresdner“ nicht ein mal einen genaueren Blick in den Spiegel versuchen sollte, bevor er hinaus in die Welt geht und sich als Bürger versteht, der partizipieren will, aber kein „Guten Tag“ über die Lippen bringt.

    Nun gut, einige Fragen dann dennoch:

    Welche Lösung schlagen sie vor, damit auch ich in 35 Jahren eine zumindest zum Teil staatliche Rente bekommen kann, wenn Einwanderung nicht akzeptabel ist?

    Warum differenzieren sie nicht zwischen Kriegsflüchtlingen, die kein dauerhaftes Bleibe-/Arbeitsrecht haben und Einwanderern, die diese Rechte bekommen und gleichzeitig auch Pflichten dem Staat gegenüber haben?

    28. April 2016
    • Anne de Wolff #

      Liebe Marla, danke für diesen Kommentar, der mir aus dem Herzen spricht… Ich hoffe, wenigstens du bekommst eine Antwort… Ich ja leider nicht;) Liebe Grüße von einer ausgewanderten Dresdnerin, die sich auch sehr über den Text da oben wundern muss!

      4. Mai 2016
    • Liebe Frau Singer, entschuldigen Sie die Verzögerung der Antwort. 1) Sie nehmen Dresden offenbar anders wahr als meine Lebensgefährtin, die selbst Ausländerin ist. Sie sagt immer „Dresden ist zwar nicht stylish, aber dafür sind die Menschen sehr nett“, und führt als Beispiel gern die Behörden an. Ich selbst empfinde das Leben hier auch sehr entspannt und die Mitbürger freundlich und offen. Es geht auch nicht um „Überfremdung“, es geht darum, wer dazu kommt und wer nicht. Zuwanderung muss gesteuert werden, was immer auch heißt, eine Auswahl zu treffen. Und aktuell erleben wir das Gegenteil. 2) Die Zuwanderung, die aktuell geschieht, erfolgt direkt in die Sozialsysteme; auf die Seite der Anspruchsberechtigten, versteht sich. Ihre Rente wird also geschmälert, nicht gesichert. Einwanderung auf die Beitragszahlerseite ist gut, aber wird nie ausreichen, die Schieflache der Sozialsysteme zu beheben, zu krass sind die Finanzierungslücken. Was bleibt sind längere Lebensarbeitszeit – also die Rente mit 70 – und vor allem Effizienzsteigerungen. Auch die passieren in Deutschland nicht, weil der Mainstream der meinungsbildenden Schichten grün und damit technikfeindlich ist. 3) Was wir derzeit erleben ist eine Zuwanderung. Kriegsflüchtlinge sollen, so die Idee der UN-Konvention, heimatnah versorgt werden, um schnell wieder repatriiert werden zu können. Zudem ist eine Unterbringung im Nachbarland regelmäßig kulturell unproblematisch. Die internationale Gemeinschaft soll dann nur wirtschaftlich helfen. Nehmen Sie ein Beispiel: Wenn sich in Tschechien eine große Naturkatastrophe ereignen würde, so wäre die Versorgung der Tschechen in Deutschland naheliegend und völlig unproblematisch. Ich kann Ihnen garantieren, dass viele Dresdner Privatquartiere bereitstellen würden. Eine Evakuierung nach Ägypten hingegen wäre ersichtlich idiotisch. Übertragen Sie das mal auf Syrien. Es geht hier nicht um Schutz für Flüchtlinge, die sind bereits im Libanon sicher und könnten dort für einen Bruchteil der hiesigen Kosten versorgt werden. Es geht um eine Migration unter dem falschen Etikett der Flucht. Und es kommen eben hauptsächlich junge und schlecht ausgebildete Männer, die in unser soziales Gefüge wie in den Arbeitsmarkt nicht integrierbar sind, aber das soziale Gefüge und die Sozialsystem belasten und wohl letztlich auch deformieren. Das nicht gut zu finden ist jedermanns gutes Recht.

      4. Mai 2016
      • Roland Schubert #

        Dem ist NICHTS hinzuzufügen! 🙂

        4. Mai 2016
      • marla singer #

        sie haben geantwortet. danke!

        1) zuwanderung muss gesteuert werden, da stimme ich ihnen zu. ich glaube aber, asylsuchende, flüchtlinge und tatsächliche migranten, die eine dauerhafte arbeitserlaubnis bekomen sind verschiedene paar schuhe. der flüchtling wird ja wieder zurück gehen, wenn der fluchtgrund behoben ist. wenn nicht droht ihm ausweisung. nur, weil dieses system vermutlich nicht gut funktionieren wird, heißt das nicht, dass wir kriegsflüchtlingen das asyl verweigern sollten. da müsste man den prozess ausbessern, nicht mit menschlichkeit von vorn herein sparen.

        ich beobachte in dresden viel, schaue, wie sich menschen benehmen und freundlichkeit ist hier, zumindest im vergleich, eher selten. auch bei behörden. aber vielleicht habe ich da in der kurzen zeit auch pech gehabt.

        2) ich glaube nicht, dass die meinungsbildenden schichten technikfeindlich sind und/oder grün, aber wohl hat ein ökologisches umdenken stattgefunden, das mit unter auch technikfeindlich sein kann. da mag ich bspw wenn es um eine zukunftorientierte atompolititik ginge, zustimmen. eine mittelfristige mehrausgabe durch die staatl. ausgaben für flüchtlinge ist doch kompensierbar v.a. weil reinvestiert wird, weil wirtschaft gestärkt wird, weil arbeitsplätze geschaffen werden rund um die neuen bedürfnisse. rente mit 70 sehe ich nicht als zwingende konsequenz – eine mögliche ist es aber dennoch. und hier: es ist ja eine frage des umgangs und wer am ende, wenn syrien wieder sicher ist, auch bleibt. ein land wie deutschland kann mehrausgaben über einen kurzen zeitraum kompensieren – milliarden die in die rettung von banken flossen waren ja auch verfügbar.

        zum letzen punkt. nehmen wir an, es kommen wirklich fast nur junge männer ohne gute ausbildung nach deutschland. die liegen dem statt, kurzgesagt, auf der tasche, so lange sie nicht arbeiten dürfen und dann, weil sie nichts finden. aber dann können sie doch wieder ausgewiesen werden, wenn ihre heimat sicher ist, oder? ich sage ja nicht, dass jeder per se bleiben darf, sondern nur, dass jeder bleiben darf, so lange er in seiner heimat um leib und leben fürchten muss oder in einem nachbarland keine kapazitäten sind, keine sicherheit gewährleistet wird etc. und selbst wenn ein teil davon bliebe: wir schauen auf ein überalterndes deutschland. auf fehlende arbeitskräfte auch in ausbildungsberufen. flüchtlinge können doch in überschaubarer zeit ausgebildet werden und hier ein gelingendes, integriertes leben finden, oder?

        25. Mai 2016
  28. marla singer #

    zur ergänzung: libyen ist doch alles andere als sicher. dieses land unterstützungslos mit den flüchtlingen allein zu lassen, kann doch keine humanistische lösung sein.

    25. Mai 2016
  29. Michael Kallen #

    großartiger Essay möchte man sagen. Als geschichtsinteressierter Mensch mit Kenntnissen weit über den Zeitraum 1939 – 1945 hinaus war ich schon immer immun gegen diese verquere Weltsicht der sogenannten Elite, bin interessiert in die neuen Bundesländer gereist und mit den Menschen dort immer auch in kontroversen Diskussionen gut klar gekommen. Wir können nur voneinander lernen. Zu irgendeinem Wessi – Hochmut besteht keinerlei Anlass.

    20. September 2016
  30. nielsdettenbach1 #

    Russland gegenüber wohlwollender? Wann war er denn das letzte mal im Westen?!? Klar gibt es auch im Osten noch genug Fans der SED und auch solche, die ernsthaft Putin für einen „integren“ Staatsmann halten… Idioten und Fans von übergriffiger Obrigkeit findet man in Deutschland seit je her zuhauf. Als „Ex“Ossi kenne ich genug Ossis, die sich nur allzu gut an die russische Besatzung erinnern, der der der KGB Nichtsnutz Putin und Geschichtsverklärer heute noch hinterher trauert und in deren Ortschaften viele Einwohner ziemlich böse würden, wenn man ihnen einen verstärkten Hang zu Russland und Putin zuschrieb.

    Im Westen gibt es davon längst such wieder mehr als genug – wenn auch in anderen Kreisen und mit anderen Motiven.

    Es ist einfach nur peinlich, von ExOssis heute zu hören, das sie ja Putin so geil und steil finden, weil sie sich von ihrem eigenen Regime verarscht fühlen – das, das sie selbst meist noch mit gewählt haben. Klar macht unser Regime viel Unsinn – aber ausgerechnet bei Putin u.ä. die bessere Option, ja die Lösung finden zu wollen, zeigt, in welche Abgründe dieses Land erneut gehen muss, um mal wieder etwas wach zu werden.

    20. September 2016
  31. nielsdettenbach1 #

    Und „marxistische Geschichte Philosophie“ mangelt es in Berlin ebensowenig wie in westlichen Städten. Das Dresden eine „kritische Elite“ hätte, wäre mir neu, wennxich mir nur Verwaltung und Uni anschaue – oder an Prof. Patzelt als Einzelkämpfer erinnere. In Prag, Budapest und Warschau lohnt übrigens auch mal eine Frage nach Russland und Putin – denen gehen die Haare hoch, wenn man ihnen eine größere Nähe zu Russland / Putin unterstellte – und auf marxistische Geschichtsklitterung ist man besonders „gut“ zu sprechen. Diese Länder sind weitaus kaoitalistischer und freier als die am ewigen Subventionstopf schmarotzende „Elite“ im Osten Deutschlands.

    Diese „Krankheit“ findet man primär hierzulande – im ganzen Land. Das Ossis oft kreativer agieren und eine bessere Bildung haben, ist allein dem starken Leistungsbezug im Bildungswesen zuzuschreiben, ein höchst antisozislistischer, antimarxistischer Leistungsbezug übrigens, den die DDR wie Russland sonst nur im Sport und beim Militär kannte…

    20. September 2016
  32. Steffen Reinhardt #

    Das ist so

    21. September 2016
  33. Martin Linke #

    Einige Denkfehler befinden sich im ganzen Text… Wir sind Mitglied der Nato und auch an den Natoeinsätzen beteiligt. Deutsche Rüstung wird in der ganzen Welt verteilt und deutsche Konzerne sind an an Landgrapping beteiligt. EU subventionierte Exporte machen ganze Landstriche fertig, sowie deutsche Entwicklungshilfe eher den verschiedensten Diktaturen dient, als Fluchtursachen zu beseitigen…. Würden wir unsere Verantwortung als Nationalstaat auch gegenüber anderen Ländern wahrnehmen und verantwortungsvoll praktizieren, dann ergäbe ihr Text tatsächlich Sinn. Außerdem wollen wir auch nicht vergessen: „Alle Menschen werden Brüder“ gehört auch zur unserem DDR Erbe… Die NVA ist eine der wenigen Armeen der Welt, die keine bewaffneten Konflikte im Ausland führte und die DDR Entwicklungshilfe war tatsächlich partnerschaftlich. Es gibt also viel zu tun, bevor wir unsere Grenzen dicht machen und wenn Alles getan ist, brauchen wir die Grenzen nicht mehr! In diesem Sinne auf das sich die Gemüter wieder beruhigen…

    21. September 2016
  34. Gerold Liebisch #

    Das Sie mit Ihrer Meinung in der CDU noch geduldet werden macht mich schon stutzig. Weiter so und tragenn Sie diese Meinung überall hin. Alles Gute für Sie.

    21. September 2016
  35. Dass Ost und West unterschiedlich sind, kein Thema. Dass Deutschland in der Flüchtlingspolitik einen Sonderweg geht, stimmt wohl. Aber Menschen, die vor Krieg geflohen sind, nicht helfen zu wollen, ist nicht in Ordnung. Und darum geht es. Bloß das scheint dort niemand zu verstehen. Es geht nur „Meins, Meins, Meins“, das ist alles was ich höre. Wir haben Wohlstand, niemandem geht es hier schlecht. Und, soweit ich weiß, ist auch Christentum eines der „deutschen Traditionen“. Wo nur bleibt denn die Nächstenliebe?

    22. September 2016

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