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Very classy!

Im Flughafen fiel mir eine attraktive Frau auf; schlank, Kostüm, gepflegte Erscheinung. Plötzlich stand sie auf und latschte zum Gate – sie ging nicht, sie latschte, und in diesem Moment war jede Attraktivität dahin. Unwiederbringlich.

Es hat sich herumgesprochen, dass es solche scheinbaren Nebensächlichkeiten wie Schuhe und Handtaschen sind, die den Unterschied machen, und das verschafft Louis Vuitton und Christian Louboutin Traumumsätze. Dabei geht es nicht um die Label, sondern darum zu zeigen, dass man auch die scheinbaren Nebensachen im Blick hat. Denn ob ein gelungenes Kleid Ausdruck einer inneren Eleganz oder nur Verkleidung ist, erkennt man eben an den Details, die bei einer Verkleidung immer vergessen werden. Wie dem damenhaften Gang. Oder dem Lächeln. Oder den Tischmanieren.

Diese Liste ließe sich fortsetzen, und dankenswerterweise hat Derek Blasberg sie fortgesetzt. Derek wer? Derek Blasberg ist ein sympathisch unbescheidener Kolumnist aus – was sonst? – New York. Er ist der Fashionisto der New York Times, für die er in die Welt der Schönen und Berühmten eingetaucht ist. Dabei hat er, eigenen Angaben zufolge, wahre Damen und echte Schlampen kennengelernt, und ein Buch geschrieben, wie letztere zu ersteren werden können. Ein Benimmbuch also, ein Knigge für die jungen Frauen unserer Zeit, wo sie nicht nur erfahren, wie sie sich zu kleiden haben und wie nicht, sondern auch, wie sie sich auf Parties benehmen sollten, wie ihr Zimmer einzurichten und aufzuräumen, wie zu verreisen und worüber zu konversieren. Und vieles mehr.

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Matthias Schäppi: How I met Max – Vita seines Protegé

Matthias Jean-Marie Schäppi at Harvard University

Neulich traf ich traf ich Maximilan Krah in New York. Wir waren Upstairs at Kimberly verabredet. Er besuchte – im Rahmen seines mittlerweile abgeschlossenen MBAs – ein Blockseminar an der Columbia University, ich genoss aus Boston kommend ein freies Wochenende in the city that never sleeps. Da wir uns längere Zeit nicht gesehen hatten, war die Freude groß wieder einmal bei Dom Pérignon über den Dächern Manhattans anzustoßen und uns über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu unterhalten…

Maximilian Krah? Dieser Name, den ich im Spätsommer Jahr 2006 zum ersten Mal hörte, sagte mir zum damaligen Zeitpunkt so gut wie nichts. Er stellte sich der versammelten Oberstufe des damaligen Don-Bosco-Gymnasiums (1983-2007) als Rechtsanwalt aus Dresden vor, der sich um ein paar rechtliche Belange unseres internationalen Internats kümmere. Als amtierender Schulsprecher lernte ich ihn bei einem Gespräch kennen. Er gab mir seine eMail-Adresse mit dem Hinweis, ihn einfach zu kontaktieren, so ich bei Gelegenheit Rat bräuchte. Weiterlesen

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